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June 2009


Glaube, Gewißheit - oder Gefühl?

 

 

 

 

 

Glaube,

 

Glaube, Gewißheit - oder Gefühl?

 

 

Psalm 14, Vers 1-3:

"Der Tor spricht in seinem Herzen: Es ist kein Gott! Sie haben verderbt gehandelt, sie haben abscheulich getan; da ist keiner der Gutes tue. Der HERR hat vom Himmel herniedergeschaut auf die Menschenkinder, um zu sehen, ob ein Verständiger da sei, der Gott suche. Alle sind abgewichen, sie sind allesamt verderbt; da ist keiner, der Gutes tue, auch nicht einer."

 

Johannes 3, Vers 16:

"Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe."

 

Vorwort

Die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen ist Glaube und Vertrauen. Wenn der Glaube durch Unglauben und Mißtrauen gestört ist, werden aus Frieden Unruhe, Enttäuschung, Zwietracht, Verbitterung und sogar Haß. Getäuschtes Vertrauen hat Freundschaften und Ehen zerstört und Völker zum Kriege geführt. Leichtgläubigkeit, Gutgläubigkeit und Mißtrauen sind keine guten Eigenschaften für das tägliche Leben. Die verschiedenen religiösen Meinungen aller Völker haben als ihre Grundlage die Absicht, in Frieden miteinander auf der Erde zu leben. Aber die wichtigste Frage, die Frage nach der Ewigkeit, vermag keine Religion dieser Welt zu beantworten. Die Folgen eines trügerischen Glaubens an die Meinungen menschlicher Religionen sind nach Ablauf des Lebens nicht wieder gutzumachen.

Welches ist nun der rechte Glaube? Ist es derjenige der Christen, der Juden, der Mohammedaner, Buddisten, oder der vielen Sekten?

Gedicht

Wirst du gefragt in irgendeiner Weise
nach dem Bekenntnis, was du hast,
so sagst und schreibst du wohl, ich bin ein Christ.
Dann möchte ich doch weiter dich mal fragen:
Hast du auch Klarheit dir verschafft,
warum du Christ dich nennst?

Sag an, was wohl dies Wort für dich bedeutet,
woher es kommt und was es sagen will,
und dann vor allen Dingen,
daß du vor Gott und aller Welt bekennst,
ich nenne mich nach Jesum Christ.

Oh, sthe still und dann bedenke es!
Und weiter möchte ich doch sagen,
bist du nun wirklich mit Bedacht ein Christ,
der Jesum Christum liebt
und deshalb sich so nennt nach Seinem Namen?

1. Hat das Leben einen Sinn?

Das höchste Gut des Menschen auf Erden ist sein Leben. Reichtum zu verlieren bedeutet viel, Gesundheit zu verlieren mehr, aber das Leben verlieren ist alles. Darum wird auch keine Mühe gescheut, es zu erhalten, es so angenehm wie möglich zu gestalten und viel im Leben zu erreichen. Jeder weiß, daß das Leben des einzelnen Menschen, gemessen an den verflossenen Jahrtausenden, nur kurz ist."Ein Dampf, der eine kleine Zeit sichtbar ist und dann verschwidet" (Jakobus 4, Vers 14). Hiob sagte: "Meine Tage eilen schneller dahin als ein Läufer, sie entfliehen, schauen das Glück nicht" (Hiob 9, Vers 25). Niemand kann das Leben festhalten, es eilt dem Tag entgegen, wo es für diese Erde aufhört. Manches Leben ist besonders kurz und endet schon in der blühenden Jugend. Der König David sagte: "Nur ein Schritt ist zwischen mir und dem Tode" (1. Samuel 20, Vers 3). Andere Menschen erreichen ein hohes Alter. Des einen Leben verläuft in Armut, das des anderen in Reichtum. Der eine verbringt es in Gesundheit, der andere muß es in Leiden und Krankenhaus zubringen.

Einige Worte über die Dreieinheit

Obwohl es durchaus ungereimt ist, bezüglich des göttlichen oder irgendeines geistigem Wesens von einer Mehrheit reden zu wollen, so bestreite ich es doch, daß Gott je als Einer Sich völlig geoffenbart hat, oder völlig geoffenbart werden konnte. Freilich wurde Er, im Gegensatz zu einer Vielzahl von Göttern, als Ein Gott offenbart: aber in diesem Falle war Seine Offenbarung keine vollständige Offenbarung.

2. Der Mensch, Schicksal oder Bestimmung?

Der Mensch ist nicht wie ein durch äußere Einflüsse gesteuerter Computer. Gott hat ihn vor ca. 6000 Jahren geschaffen. Die lückenlose Generationsfolge von Adam bis heute kann jeder in der Bibel nachlesen. Aber mancher Mensch will lieber vom Affen abstammen, als zugeben, daß er ein Geschöpf Gottes ist. "Gott schuf den Menschen in seinem Bilde, im Bilde Gottes schuf er ihn; Mann und Weib schuf er sie" (1. Mose 1, Vers 27). Gott wollte Geschöpfe haben, an denen Er Seine Freude hätte und die Ihm in Liebe und Verehrung zugetan sein sollten. Deshalb schuf Er ihn - im Gegensatz zu allen anderen Geschöpfen - mit einem freien Willen und der Fähigkeit, Ihn zu erkennen. Das ist sein Adel. Doch Satan, die Macht des Bösen im Universum, brachte es fertig, ihn durch Lüge und Betrug unter seinen Willen zu bringen. Dadurch wurde er von Gott getrennt, und die Tragik des ganzen Menschengeschlechtes begann, denn der Mensch von heute ist nur ein Zerrbild von dem ersten Menschen im Paradies, der in Unschuld die Gemeinschaft mit Gott, seinem Schöpfer, gemoß.

Die Lästerung des Heiligen Geistes

Matthäus 12,31-32; Markus 3,28-29; Lukas 12,10

Was ist mit der Lästerung des Heiligen Geistes gemeint, die dreimal im Neuen Testament genannt wird? Warum kann diese Sünde nicht vergeben werden? Können auch Gläubige den Geist lästern? Solche und ähnliche Fragen beschäftigen und beunruhigen manche Christen. Darum ist es gut und wichtig, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen.

Die Lästerung des Heiligen Geistes wird an drei Stellen in der Bibel erwähnt: Matthäus 12,31.32; Markus 3,28.29; Lukas 12,10. Ich zitiere nachfolgend die Stelle aus dem Matthäusevangelium, weil sie die umfassendste ist: „Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden. Und wer irgend ein Wort redet gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber irgend gegen den Heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden – weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen“ (Mt 12,31.32).

Wozu Prophetie?

Prophetie - geht das denn uns etwas an? Wenn man einmal statistisch erfassen würde, welchen Prozentsatz ihrer persönlichen Bibellektüre Christen auf die prophetischen Kapitel verwenden oder welchen Anteil dieses Thema in Bibelstunden und bei Vorträgen über biblische Themen hat - wir müssten zu der Schlussfolgerung kommen: Viel geht es uns offenbar nicht an.

Denn sonst würden wir uns doch nicht so erstaunlich wenig damit befassen.

Warum tun wir es nicht?

Scheinbar gibt es einleuchtende Gründe, diese Thematik zu meiden. Die am häufigsten genannten seien hier aufgeführt.

Was glauben Sie?

Was glauben Sie?

Viele Menschen haben einen billigen Allerweltsglauben. Er kostet sie gar nichts; denn für sie ist der Glaube nur die eigene Meinung, das natürliche Sehnen und Hoffen. Sie meinen, der Glaube sei eine Art Lebenstraum zur Lebensbeseligung. Da kommt es nicht auf dessen Inhalt an, sondern nur darauf, daß man sich dabei wohlfühle.

Viele sagen, es komme überhaupt nicht auf den Glauben, sondern nur auf das Tun an; Gott werde uns nicht nach unserem Glauben fragen, sondern nur nach unseren Taten richten und belohnen. Das klingt schön, aber ist doch ein Irrtum. Denn "glauben" und "tun" lassen sich nicht voneinander trennen. Wer das glaubt, Gott sei bloß der "liebe Gott", der immer zu nicken, die Augen zuzudrücken und gnädig zu verzeihnen hat und der es mit der Sünde gar nicht so genau nimmt, dem muß ich sagen: Das glauben Sie, weil Sie es selbst mit der Sünde nicht so genau nehmen.

Aber was ist denn eigentlich wahrer, erlösender und lebendigmachender Glaube?

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