"... aber mir ist Barmherzigkeit zuteil geworden,..."
"O Glück unaussprechlich! Gott zürnet nicht mehr ..."
Meine Kindheit fiel in die Zeit des 2. Weltkrieges. Mein Vater musste zum Militär. In der Zeit von 1940 bis 1947 habe ich meinen Vater nur 3 - 4mal gesehen. Mehr Urlaub bekam er nicht. -
Ich war 14 Jahre alt, meine Konfirmation stand bevor. Dazu durften wir uns alle unseren Konfirmationsspruch aus der Bibel aussuchen. Ich wählte die Verse 1 und 2 von Psalm 91: "Wer unter dem Schutz des Höchsten sitzt, wird bleiben im Schatten des Allmächtigen. Ich sage von dem HERRN: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf ihn will ich vertrauen." Ich weiss nicht mehr, was mein Beweggrund war, dass ich mir gerade diese Verse aussuchte. Heute weiss ich es. -
Mit 18 1/2 Jahren musste ich, aus politischen Gründen, meine Eltern, Geschwister, Verwandtschaft, ja, meine Heimat verlassen."Lass dir die Fremde zur Heimat, aber nie die Heimat zur Fremde werden." Diesen Spruch habe ich damals in einem Schaufenster gelesen. Ja, die Heimat lag weit in der Ferne und ich bekam zwei Jahre keine Einreise, um meine Lieben zu besuchen. Eine unmenschliche Grenze trennte uns.-
Das schlimmste war, dass ich ohne Gott in der Welt war.
Das Angebot der Welt ist so vielfältig, dass man es nicht ausschöpfen kann. Da gibt es immer wieder Neues und man muss es haben oder probieren. Warum sollte man etwas auslassen? Für Gott hat man da keine Zeit! Oft hatten die Freizeitbeschäftigung und Hobbys Vorrang vor der Familie. - Aber dann griff Gott ein und sprach eine deutliche Sprache!
Heute weiss ich, dass die Hand Gottes mich so geführt hat.
Es kam das Jahr 1976. Meine Frau und ich wurden zu einer Evangeliumsverkündigung eingeladen. Da hörte ich etwas, was ich noch nie gehört hatte. Ich kam ins ernste Nachdenken. Wenige Wochen später habe ich den Herrn Jesus als meinen persönlichen Herrn und Heiland angenommen - ich habe mich bekehrt. Welch eine Freude kam in mein Herz. Und nun darf ich die gute Botschaft allen Menschen, die mir begegnen, weitersagen. Dazu sollen auch diese Seiten dienen.
Man spricht in unseren Tagen so viel von "Zielgruppen", man möchte bestimmte Menschen mit der guten Botschaft erreichen. Das ist nicht meine Absicht! Die gute Botschaft Gottes richtet sich an alle Menschen - an junge, alte, arme und reiche Menschen, egal aus welcher Nation. Dazu gehören auch alle behinderten, sehbehinderten und blinden Menschen.
So viel zu mir. Wer mehr wissen möchte darf gern mit mir Kontakt aufnehmen. Dazu ist die Kontaktseite eingerichtet. Auf der Seite Ich hab's gefunden können Sie mehr von mir lesen.