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E+E 1959
In 2. Mose 3, Vers 14 sagt Gott von sich: "Ich bin, der ich bin."
Wahrscheinlich hat sich jeder Mensch auf dieser Erde mit der Frage beschäftigt: "Gibt es einen Gott?" Und irgenwie glaubt auch jeder Mensch an einen Gott - häufig aber mit eigenen Vorstellungen über die Person und das Wesen Gottes. Und so gibt er Gott, je nach seiner inneren Einstellung, eigene Namen und Bezeichnungen.
Keiner kann bezweifeln oder bestreiten, dass der Mensch einer Macht gegenübersteht und unterworfen ist, die mit dem menschlichen Verstand nicht ergründet werden kann; denn jeder weiß, wo Wirkung ist, ist auch Ursache, und wo Ursache ist, ist auch ein Urheber.
Einige setzen anstelle der Person Gottes "Schicksal". Der Mensch ist dann mehr oder weniger seinem Schicksal, einem blinden Zufall ausgeliefert. Dass man z. B. in einen Autounfall verwickelt war, oder in einem Hochwasser- oder Erdbebengebiet wohnt, sind unglückliche Umstände - einfach Pech. Diese so genannte "Schicksal" könne man sich mit mehr oder weniger Glück gefügig machen, oder es ließe sich durch entsprechendes Verhalten nach eigenen Wünschen dirigieren.
Andere dagegen setzen anstelle der Person Gottes "Vorsehung". Sie sagen, es sei alles vorherbestimmt und vorhergesehen. Es sei vergeblich, sich gegen Not und Leid aufzulehnen, es komme doch alles, wie es kommen müsse. Es sei besser, alles vorübergehen zu lassen, als sich gegen die "Vorhersehung" aufzulehnen. In Indien und anderen Ländern ist diese Ergebenheit in das "unabänderliche und vorausbestimmte Schicksal" unter dem Namen "Kismet" zu einer Religion geworden.
Wieder andere sprechen anstelle der Person Gottes lediglich von einem "höherem Wesen". Sie ahnen, dass aus dem Nichts nichts kommen kann und dass jemand da ist, der nicht willkürlich und ziellos, sinnlos und verständnislos die Welt und die Menschheit dahingehen lässt. Sie spüren und erkennen, dass da einer ist, der über allem steht und thront, und dass alles seinem Willen unterworfen ist.
Wer ist nun der Gott der Bibel?
Ich bin der sich nie Verändernde, derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit.
"Ich bin, der ich bin", sagt Er von sich selbst. "Ich bin der, der von Anfang an da war und der ewig wein wird, der Anfanglose und der Endlose. Ich bin der, der einmal bei der Schöpfung sprach, und es wurde; der gebot, und es stand da (nach Psalm 33,9). Ich bin der, der noch heute spricht, und ich bin der, der einmal das letzte Wort sprechen wird."
Ich werde hier nicht das ganze Buch, sondern nur einen Teil der verschiedenen Themen, wiedergeben.
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