2. Korinther 5,20

Lasst euch versöhnen mit Gott!
 

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Der Admin

Zum Nachdenken!

"Jede Verbindung mit der Welt hindert uns daran, die Welt zu überwinden".

J. N. D.
E+E 1959

3. Der Tod, Ende oder Anfang?

Wenn schon irdische Gerichtsbarkeit Gesetzesübertretungen ahnden muß, wieviel mehr der heilige Gott! Sein Urteil lautet: "Der Lohn der Sünde ist der Tod" (Römer 6, Vers 23). Die Bibel spricht von drei Formen des Todes.

Zunächst redet sie von dem leiblichen Tod, den niemand bestreiten kann und von dem unsere vielen Friedhöfe zeugen.

Darüber hinaus ist aber jeder Sünder vor Gott geistlich tot, d. h. ohne ewiges Leben. Das ist die zweite Form des Todes, in dem die ungläubigen Menschen sich bei lebendigem Leibe befinden. "Auch euch, die ihr tot waret in euren Vergehungen und Sünden" (Epheser 2, Vers 1). Wie ein leiblich Toter einen Zentnerstein auf seiner Brust nicht spürt, so hat auch der natürliche Mensch für Gott und für göttliche Dinge keine Empfindungen, er ist geistlich tot. Ein Beispiel dieses Zustandes gibt vielleicht der Mensch, der während seines Lebens den Verstand verliert. Ist ein solcher nicht tot für seine Umwelt? Und befindet er sich nicht in einem jämmerlichen Zustand?

Doch weit schlimmer ist die dritte Form des Todes, von der die Heilige Schrift redet. Sie nennt diese "den zweiten Tod, den Feuersee" (Offenbarung 20, Vers 14 und 15). Das bedeutet ein Leben in der Ewigkeit, für immer von Gott getrennt, unter Qualen und Schmerzen des Leibes und der Seele.

So ist der Tod, der gewaltigste Feind der Menschen und wird in der Bibel der König der Schrecken genannt (Hiob 18, Vers 14). Furchtbar ist seine Herrschaft, alle müssen sich vor seinem grausamen Zepter beugen. In unserem Lande stehen täglich mehr Särge auf der Erde als Wiegen. Wohin geht der trostlose Zug der Toten? Erfahrung und Wissenschaft wissen keine Antwort. Nur die bibel sagt es klar und deitlich, daß mit dem Tode die endlose Ewigkeit beginnt und daß jeder unbekehrte Mensch vor dem Richterstuhl Gottes erscheinen muß. "Es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht" (Hebräer 9, Vers 27). Daher die Angst vor dem Tode, die nicht unbegründet ist, denn im nachfolgenden Gericht wird das Urteil Gottes über den sündigen Menschen vollzogen. Dieses lautet, wie oben erwähnt, ewiger Tod, ewig getrennt von Gott, der Quelle alles Lebens.

Der stolze, moderne Mensch glaubt, den Tod erforschen zu können. Er nennt diese Wissenschaft Danatologie, eine Mischung von Philosophie und Biologie. Nur Menschen, die noch nie die kalte und unerbittliche Hand des Todes an ihren Angehörigen gespürt haben, können sich mit einer solchen Forschung befassen. Aber es gibt eine Rettung vor diesem furchtbaren Feind des Menschen.

Am Kreuz von Golgatha hat der Herr Jesus Christus "durch den Tod den zunichte gemacht, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel, und alle die befreit, welche durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen waren" (Hebräer 2, Vers 14 und 15). Er hat den Lohn der Sünde auf sich genommen, und Seine Auferstehung ist der Beweis Seines Sieges über den Tod. "Wo ist, o Tod, dein Stachel? Wo ist, o Tod, dein Sieg?" (1. Korinther 15, Vers 55). Schmerzlos sterben kann man wohl mit einer Morphiumspritze, aber selig heimgehen kann man nicht ohne den Herrn Jesus Christus.

 

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