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E+E 1959
"Gott hat den Menschen aufrichtig geschaffen" (Prediger 7, Vers 29), "auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt" (Prediger 3, Vers 11). Deshalb ist in dem Herzen eines jeden ein Sehnen nach dem verloren gegangenen Paradies. Durch den Sündenfall ist jeder Nachkomme Adams ein heimatloser Wanderer geworden. Ohne Rast und ohne Ruh irrt er umher auf der Suche nach Glück. "Sie suchen was sie nicht finden in Liebe und Ehre und Glück, und kommen belastet mit Sünden und unbefriedigt zurück." Jeder geht unaufhaltsam der Ewigkeit entgegen. Die Frage ist nur, wo bringt er sie zu? Gott ist ewig. "Ehe geboren waren die Berge, und du die Erde und den Erdkreis erschaffen hattest, ja, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott" (Psalm 90, Vers 2). Ewigkeit ist ohne Anfang, ohne Ende und ohne Zeitmaß. Des Menschen Zeit ist nur ein kurzes Leben, das für einen Augenblick sichtbar ist. Anfang und Ende hat Gott bestimmt und Er will, daß man die Ewigkeit bei Ihm in Seiner Herrlichkeit zubringe. Das ist das gottgewollte Ziel für den Menschen. Damit er dieses Ziel erreichen kann, hat Gott ihm Seinen Odem gegeben und dadurch die ewige Existenz. Aber damit auch die Fähigkeit, während seines Erdenleben Gott zu erkennen und Ihm zu dienen. Für die Ewigkeit hat Gott für den Menschen einen Platz im Vaterhaus, in Seiner Gegenwart bestimmt, dessen Herrlichkeit menschliche Worte nicht zu beschreiben vermögen. Aber hier auf Erden muß man sich dafür entscheiden.
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