2. Korinther 5,20

Lasst euch versöhnen mit Gott!
 

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Der Admin

Zum Nachdenken!

"Jede Verbindung mit der Welt hindert uns daran, die Welt zu überwinden".

J. N. D.
E+E 1959

6. Bekehrung, der einzige Weg zu Gott

Eine weitere unabdingbare Voraussetzung zum biblischen Glauben ist die Bekehrung. "So tut nun Buße und bekehret euch, daß eure Sünden ausgetiegt werden" (Apostelgeschichte 3, Vers 19). Von Bekehrung hört der natüröiche Mensch ebenfalls nicht gerne, denn das bedeutet, daß er klar Stellung beziehen und seine bisherige Lebensweise ändern muß. Jeder hat ein Gewissen, das auf alle Regungen des Herzens reagiert. Für Gottes Wort und seine Forderung ist das menschliche Herz leider meist verhärtet und verschlossen. Doch wenn das Gewissen, sei es durch eine Evangelisation, das Lesen oder Hören von Gottes Wort, bei einem Gespräch oder durch außergewöhnliche Ereignisse plötzlich aufgeweckt wird, ist es sofort von der Notwendigkeit der Bekehrung überzeugt. Sich bekehren, sein Leben ändern, sich zu den "Frommen" bekennen, ist keine Sache für Feiglinge. Es gehört Mut dazu, zur Sünde nein und zum Herrn Jesus ja zu sagen. Nein zum alten Leben, zu den alten Bindungen und Verbindungen und ja zu dem neuen Leben nach Gottes Wort. Mancher hatte schon in oder nach überstandener Gefahr, auf schweren Krankenlager, oder bei einer schweren seelischen Erschütterung den Vorsatz gefaßt. Als aber die Gefahr vorüber war, verhärtete man sein Herz, und der gute Vorsatz war vergessen.

Viele versuchen auch einen eigenen Weg der Bekehrung zu gehen, indem sie sich selbst verbessern wollen, um auf diese Weise vor Gott passend zu werden. Gott sagt aber: "Wenn du dich mit Natron wüschest und viel Laugensalz nähmest: schmutzig bleibt deine Ungerechtigkeit vor mir" (Jeremia 2, Vers 22). Eine echte Bekehrung vollzieht sich nicht zum Menschen oder zu einer Religionsgemeinschaft hin, noch zu einer menschlichen Lehre. Gottes Wort kennt nur die Bekehrung zu Gott hin als Resultat vorangegangener Buße. "Der Gesetzlose verlasse seinen Weg und der Mann des Frevels seine Gedanken; und er kehre um zu dem HERRN" (Jesaja 55, Vers 7). Bekehrung ist die Umkehr von den bisherigen eigenen Wegen und das Hinwenden zu Gott und zu Seinen Wegen. Bekehrung bedeutet also eine neue Lebensweise gemäß dem Worte Gottes, der Bibel. Der Apostel Paulus sagt in Apostelgeschichte 26, Vers 18: "Auf daß sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt Satans zu Gott."

Namenschristen spotten darüber, daß die Heiden sich selbst Götter gemacht haben: "ein Werk von Menschenhänden, einen Mund haben sie und reden nicht; Augen haben sie und sehen nicht; Ohren haben sie und hören nicht" (Psalm 115, Vers 4 bis 6). Aber auch die christliche Welt hat selbstgemachte Götter, sie erkennt den lebendigen Gott nicht an. Die einen behaupten, ein Gott, der außerhalb der Welt steht, sei ein Mythos. Die Vorstellung des Menschen von heute ist, daß er selbst die Tiefe des Daseins sei. Wer kann sich darunter etwas vorstellen? Die Bibel zeigt den lebendigen Gott: Er redet, Er segnete, Er handelt, Er kann zornig sein. Auch heute noch kann Er uns im Gericht zerschlagen. Er ist zornig über meine Sünden, aber Er kehrt um zu mir in Gnaden, wenn ich Ihn anrufe. Er nimmt mich in Seine Arme, wenn ich als reumütiger Sünder Zuflucht zu Ihm nehme. Der lebendige Gott will jedem Menschen in dem Herrn Jesus Christus als Heiland-Gott begegnen.

 

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