2. Korinther 5,20

Lasst euch versöhnen mit Gott!
 

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Der Admin

Zum Nachdenken!

"Jede Verbindung mit der Welt hindert uns daran, die Welt zu überwinden".

J. N. D.
E+E 1959

9. Gewissheit, der Weg zum Frieden

Eine glückliche Zeit der jungen Liebe nach der Bekehrung war angebrochen. Das Herz war erfüllt mit Liebe, Frieden und Dankbarkeit, und es floß über im Zeugnis von dem, was der Herr Jesus auf Golgatha vollbracht hatte. Doch im Laufe der Zeit brannte die Flamme der Liebe immer kleiner. So wie eine dunkle Wolke sich vor die Sonne schiebt, so wurde das Herz von der Person des Heilandes abgelenkt und mit Freudlosigkeit, Friedlosigkeit , und sogar mit Zweifeln an der erlangten Errettung erfüllt. Was war geschehen? Satan, der ein Interesse daran hat, daß ein Kind Gottes nicht zur Ehre seines Herrn wandelt, hatte es fertiggebracht, dem Herrn Jesus den ersten Platz im Herzen zu rauben. Die Gründe dafür, wie dies möglich wurde, sind mannigfaltig. An die Stelle der Liebe zum Herrn trat die Liebe zur Welt, die nie das Herz befriedigen kann. Dann wurde das Gebet vernachlässigt, und dadurch die Verbindung zur Quelle des Friedens und der Freude unterbrochen. Sodann wurden die Zusammenkünfte der Gläubigen micht mehr regelmäßig besucht und aus das Lesen und das Beschäftigen mit Gottes Wort bleib kein Herzensbedürfnis mehr. Die Ereignisse dieser Welt haben sich in den Vordergrund gestellt, und die baldige Wiederkunft des Herrn Jesus ist nicht mehr lebendig geblieben. Ebenso wird der Frieden gestört, wenn man auf Menschen und nicht mehr auf den Herrn blickt. Ungewißheit und unsicherheit sind dann die Folge. Für den Glaubensweg sind diese, wie auch die eigenen Gefühle, sehr schädlich. Was der Gläubige braucht, sind nicht Gefühle, sondern absolute Gewißheit, und zwar schon jetzt hier auf Erden.

Diese Gewißheit erhält der Gläubige durch Gottes Wort, denn "dies habe ich euch geschrieben, auf daß ihr wisset, daß ihr ewiges Leben habet, die ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes" (1. Johannes5, Vers 13). Der Dichter sagt im Liede: "Wenn dein Wort nicht mehr soll gelten, worauf soll der Glaube ruhn? Mir ist's nicht um tausend Welten, sondern um dein Wort zu tun." Durch unser Versagen und unsere Untreue nimmt Gott Sein einmal gegebenes Wort nicht zurück, denn durch den Glauben ist der Gläubige in eine neue Stellung gekommen, die für Zeit und Ewigkeit gültig ist. "Also ist jetzt keine Verdammnis für die, welche in Christus Jesus sind" (Römer 8, Vers 1). Der Herr Jesus hat nicht nur für die bis zum Tage der Bekehrung begangenen Sünden gelitten, sondern Er starb auch für die, welche danach nocht getan werden. Zwar ist der Gläubige im Leibe der Schwachheit noch fähig zu sündigen, aber er muß nicht mehr sündigen, und seine Sicherheit und Stellung als Kind Gottes werden durch eine begangene Sünde nicht gestört. Aber die Gemeinschaft mit dem Vater und dem Herrn Jesus wird durch die Sünde unterbrochen, und infolgedessen auch der Friede und die Freude des Herzens. Aber, "wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit" (1. Johannes 1, Vers 9). Er ist reich an Vergebung und dann wird das Herz wieder glücklich, und der Friede und die Gemeinschaft sind wieder hergestellt. Nichts kann das Heil nehmen, Sein Wort gürgt dafür. "Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren ewiglich, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben" (Johannes 10, Vers 27 und 28). Die Grundlage dafür sind das Werk von Golgatha und Sein wort.

"Es werden Berge und Hügel weichen, es wird der Erdkreis stürzen ein, eh du das kleinste deiner Worte, Herr Jesus, unerfüllt läßt sein."

Ein bekannter Mathematik-Professor sagte zu einem gläubigen Christen: "Was würden Sie sagen, wenn ich Ihnen anhand der Mathematik beweise, daß Ihr Glaube nicht stimmt?" Der gläubige Christ antwortete ruhig: "Ich würde so lange warten, bis Sie Ihren Rechenfehler gefunden haben." Gewißheit gibt es also nicht durch Gefühl, sondern durch den Glauben an das, was Gott in Seinem worte sagt.

 

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