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E+E 1959
Doch wenden wir uns jetzt wieder dem historischen Ablauf der Ereignisse zu! "Als der Tag der Pfingsten erfüllt wurde", nicht als er zu Ende ging, sondern als dieser Tag seinen Verlauf nahm (das meint die griechische Verbform), während des Pfingstfestes also, "waren sie alle an einem Orte beisammen". Wie schön ist das! Die Jünger waren einst am ersten Auferstehungstag des Herrn an einem Ort versammelt gewesen, sie waren dann nach Seiner Himmelfahrt auf den Obersaal gestiegen und waren an diesem Ort geblieben; und nun hören wir wieder, daß sie an einem Ort versammelt waren. Was für ein Ort es war, wird uns nicht mitgeteilt. Vielleicht war es jener Obersaal, wo sie die zehn Tage im Gebet verbrachten und auf die Erfüllung der Verheißung gewartet haben. Vielleicht war es auch ein Haus, das zu den äußeren Tempelgebäuden gehörte. Die Tatsache, daß die Menge der anläßlich des Festes in Jerusalem weilenden Juden das Geräusch, das Brausen hörte (so ist wohl Vers 6 zu übersetzen), spricht dafür. Jedenfalls waren die Gläubigen alle dort beisammen, keiner von ihnen fehlte. Ich nehme an, daß es sich um jene Hundertundzwanzig handelte, um die Bekehrten in Jerusalem, die wir im ersten Kapitel gesehen haben, und nicht beispielsweise um die fünfhundert Brüder von Galiläa, von denen wir in 1. Korinther 15 hören. Wichtig war, daß diese alle zu jenem Zeitpunkt an einem Ort versammelt waren und sich nicht im Vorhof des Tempels oder bei irgendwelchen frommen Juden aufhielten, die zu fem Fest nach Jerusalem gekommen waren. Sicherlich hatte der Geist das so bewirkt.
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