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E+E 1959
Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit; auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, ohne dass der Mensch das Werk, das Gott gewirkt hat, von Anfang bis zu Ende zu erfassen vermag.
Prediger 3,11
Während einer Reise nach Alaska bekam ich eine Szene von ganz besonderer Schönheit zu sehen. Der schiefergraue Himmel wölbte sich über das ruhige, in einem Grünstich schimmernde Wasser des Fjords, das nur von weissen, tanzenden Schaumkronen unterbrochen wurde.
Plötzlich erkannte ich, dass es sich nicht bei allen Wipfeln um Gischt handelte. Eine Gruppe silbrig-weisser Beluga-Wale tummelte sich in einer Lachs-Herde, kaum 30 Meter vom Ufer entfernt.
Mit einigen anderen Zuschauern stand ich schweigend da, lauschte auf das rhythmische Schlagen der Wellen und sah den anmutigen Bewegungen der Wale zu. Es war, als ob man einen kleinen Blick in die Ewigkeit machen würde. Nichts anderes zählte mehr. «Ich habe erkannt, dass alles, was Gott tut, für ewig sein wird: Es ist ihm nichts hinzuzufügen und nichts davon wegzunehmen» (Prediger 3,14).
Gott gibt uns Menschen immer wieder Momente, in denen Er uns ein wenig seine schöpferische Grösse sehen lässt. Fragen wir uns dann, wo wir die Ewigkeit zubringen werden, oder kehren wir einfach in den Alltagstrott zurück?
«Das Unsichtbare von ihm wird geschaut, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, die von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen werden -, damit sie ohne Entschuldigung seien, weil sie, Gott kennend, ihn weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde!» (Römer 1,20.21).
Quelle: Der Kalender "Näher zu Dir" (www.beroea.ch)
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