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E+E 1959
Weil das, was zu Pfingsten geschah, so absolut neu war, gab Gott in Seiner Gnade begleitende Zeichen, die mit den menschlichen Sinnen wahrgenommen werden konnten. Das tut Gott durchaus nicht immer. Göttliche Wahrheiten, geistliche Segnungen sind allen Gegenstände für den Glauben, sie können nur durch den Glauben erfaßt werden, nicht durch die äußeren Sinnesorgane des Menschen. Aber zu gewissen Zeiten und aus bestimmten Anlaß ließ Er Sich herab, geistliche Vorgänge durch äußerlich erkennbare Zeichen zu bestätigen. Gerade wenn etwas neu war, tat Gott dies. Wir können uns diesen Grundsatz nicht tief genug einprägen. Er würde uns vor manchen ungesunden, schwärmerischen Erwartungen und Vorstellungen bewahren. Das wird uns noch beschäftigen. Hier waren es drei Dinge, die die Erfüllung der Worte des Herrn begleiteten: Ein Geräusch wurde gehört, ein sichtbares Zeichen wurde gesehen, und eine Wirkung wurde offenbar. Doch ehe ich auf diese drei Dinge eingehe, möchte ich kurz bemerken, daß wir die begleitenden Zeichen nicht mit der Person des Heiligen Geistes verwechseln dürfen. Der Heilige Geist ruft die verschiedenen Wirkungen hervor. Er kann, wenn Er es für nötig hält, Seine Gegenwart auf mancherlei Art dokumentieren. Aber das ist nicht dasselbe wie Seine Person selbst oder die Tatsache seiner Innewohnung. Das ist so unwichtig nicht: mag Er doch in einem Menschen Wohnung genommen haben, ohne daß äußerlich erkennbare Zeichen wahrgenommen werden können. Ich zögere nicht einen Augenblick hinzuzufügen: das ist sogar der normale Fall.
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