2. Korinther 5,20

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Der Admin

Zum Nachdenken!

"Jede Verbindung mit der Welt hindert uns daran, die Welt zu überwinden".

J. N. D.
E+E 1959

Der Baum der Verheißung

Der >edle Ölbaum<, der Öl hervorbringt und dessen Blatt nicht verwelkt, ist in sich selbst durchaus ein Bild des Segens und des Zeugnisses, aber er ist nicht direkt ein Bild von Israel; davon reden vielmehr seine >natürlichen Zweige<. Aber Abraham, der >Wurzel<, waren Verheißungen gegeben worden: "Und ich will dich zu einer großen Nation machen und dich segnen ... Und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!" (1. Mose 12,2.3). Und Galater 3, Vers 14, sagt uns: "... damit der Segen Abrahams in Christus Jesus zu den Nationen käme." Wir können also sagen: Wohin immer sich die Verheißungen auf Segen, die Gott dem Abraham gegeben hat, erstrecken, dort ist der >edle Ölbaum<. Oder anders ausgedrückt: Der >edle Ölbaum< ist ein Symbol vom Besitz der Verheißngen und des Zeugnisses Gottes auf der Erde. Er zeigt und die "fortgesetzte Kette derer, die die Verheißungen in dieser Welt genießen". So ist er der Baum der Verheißung. Er zeigt die Linies der Verheißung, die von Abraham bis auf Christus und Sein Kommen zur Aufrichtung Seines Friedensreiches auf der Erde geht.

Mit diesem "Rüstzeug" in der Hans wollen wir noch einmal den zitierten Abschnitt in Römer 11 über den >Ölbaum< überfliegen, und wir werden erstaunt sein, wie ungezwungen und folgerichtig sich die darin enthaltenen Belehrungen in die Hauptlinie des ganzen Kapitels einfügen und das bestätigen, was wir schon gesehen haben.

Die >Wurzel<, Abraham, war heilig, das heißt von und für Gott abgesondert. Auch die >Zweige<, seine natürlichen Nachkommen, waren ein für Gott abgesondertes Volk. In diesem Sinn waren auch sie heilig - heilig, nicht ihrem Wesen, sondern ihrer äußeren Stellung nach. Aber in ihrer Mehrheit entsprachen sie dieser von Gott verliehenen Stellung nicht (1. Kor 10,5), und Gott musste in Seinen Wegen der Regierung einige der Zweige aus dem edlen Ölbaum ausbrechen "durch den Unglauben" geschah das, war das nötig, belehrt uns Vers 20.

Aber es waren nur einige der Zweige, die ausgebrochen wurden. Ein Teil blieb am Ölbaum, blieb im Besitz der Verheißungen - der Überrest, von dem in den ersten sieben Versen bereits gesprochen und der dort die "Auserwählten" genannt worden war. Nun war es die Absicht Gottes in Seiner Gnade, die Nationen in die Linie der Verheißungen für die Erde einzuführen. So nahm Er vom wilden Ölbaum Zweige, die micht wie Israel in einer natürlichen Verbindung mit der Wurzel, dem Vater der Gläubigen, standen, und pfropfte sie "gegen die Natur" (Gnade ist eigentlich immer gegen die Natur) unter die Zweige des edlen Ölbaums ein. So wurden auch solche aus den Nationen der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaums "teilhaftig".

 

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