2. Korinther 5,20

Lasst euch versöhnen mit Gott!
 

Liebe Besucher, durch einen Providerwechsel hat sich die Domain dieser Seiten geändert. Zu erreichen sind meine Seiten jetzt über: lassteuchversoehnenmitgott.de

Auch meine E-Mailadresse hat sich geändert! Absofort erreichen Sie mich über: watau(at)t-online(dot)de

E-Mails, welche an meine seitherige E-Mailadresse gesandt werden, kann ich noch bis 26.06.2012  empfangen und beantworten.

Die Seiten unter der Domain waldemar-tauchnitz.de sind noch bis 30.09.2012 zu erreichen, dann wird diese Domain nicht mehr zu erreichen sein. Aktualisierungen werde ich nicht mehr vornehmen.

Vielen Dank, dass Sie meine Seiten seither besucht haben. Über Ihren Besuch auf meinen neuen Seiten freue ich mich.

Der Admin

Zum Nachdenken!

"Jede Verbindung mit der Welt hindert uns daran, die Welt zu überwinden".

J. N. D.
E+E 1959

Die kostbare Perle

In Matthäus 13,45.46 wurd uns der Herr Jesus im Gleichnis als ein Kaufmann vorgestellt, der schöne Perlen sucht. "Als er aber eine sehr kostbare Perle gefunden hatte, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.!

Es ist die Schönheit der Versammlung, wie sie in den Gedanken Gottes war, die auf Ihn eine mächtige Anbziehungskraft ausüben und Ihn veranlaßte, Seine ganze irdische*) Herrlichkeit aufzugeben, unm jene Perle zu erwerben. Darin sehen wir, wie unaussprechlich wertvoll Ihm die Versammlung ist. Aber wenn der Herr irgendwelche Schönheit in der Versammlung wahrnahm, so war sie nur ein Abglanz Seiner eigenen Herrlichkeit. Er sah die Versammlung, wie sie im Herzen und im Vorsatz Gottes war, und Er verkaufte alles, um diese sehr kostbare Perle zu kaufen.

Diese Schönheit der Versammlung ist dem Auge der Welt noch verborgen; aber bald wird der herrliche Tag anbrechen, wo sie sie schauen wird. Wir Gläubige stellen uns oft der Welt gleich und sind so ungläubig, daß wir vielfach nur die jetzigen Schattenseiten der Versammlung sehen. Wer von uns hat die gesegnete Gewohnheit, in seinem Herzen die Gefühle des Herrn über Seine Versammlung zu teilen und daran zu denken, was sie in Seinen Augen ist und sein wird?


*) Das scheint im besonderen der Gedanke in diesem Gleichnis zu sein, das ja eine Szene auf der Erde darstellt; Philipper 2,5-9 geht dagegen weiter. (Anmerkung des Herausgebers).


Unser Unglaube diesen Dingen gegenüber ist die verborgene Ursache unseres unzufriedenen und aufrührerischen Geistes. Ich sage nicht, daß wir die Verfehlungen der Versammlung, wie wir sie auf dieser Erde antreffen, nicht fühlken sollen. Gott möge uns davor bewahren! Aber wir würden alles mit mehr Liebe und im rechten Licht sehen und empfinden, hätten wir ein größeres Bewußtsein von ihrem innigen Verhältnis zu Christus und von der Herrlichkeit, in der sie bald erscheinen wird.

Vieles von dem, was wir fühlen, wenn wir in Kindern Gottes Böses wahrnehmen, rührt daher, daß unser eigenes Ich angetastet wurde. Wir haben die Neigung, gegen die Eitelkeit, gegen Hochmut und ähnliche Äußerungen bei anderen Personen ziemlich scharf vorzugehen. Warum? Ist es nicht allzu oft deshalb, weil wir persönlich verletzt worden sind? Möglicherweise hatten wir keinen Anteil an den ehrenbezeugungen, auf die auch wir glaubten, Anspruch zu haben, und wir fühlten uns gekränkt. Aber dies ist nicht Christus Jesus gemäß. Nicht daß wir für die Wege des Fleisches und der Welt unempfindsam sein sollten; aber wir sollten alles mit Christus fühlen und die Dinge nicht menschlich beurteilen.

Dazu brauchen wir jedoch ein Herz, das von Christus erfüllt und eingedenk ist des herrlichen Platzes, auf den der Herr Seine Versammlung gestellt hat. Wir werden nicht erst später einmal Glieder von Seinem Fleische und von Seinen Gebeinen sein, sondern wir sind jetzt schon. Daher wird die Liebe und das Trachten nach der Verherrlichung Gottes bewirken, daß wir suchen, Wege zu gehen, die in der Versammlung und vor den Menschen dieser Tatsache zu entsprechen. Was Gott einst dem ganzen Universum zeigen wird, das möchte Er uns Gläubigen schon jetzt in Seinem Volk vor Augen führen.

Wenn jener Tag kommt, werden keine Hindernisse mehr vorhanden sein; aber die Wirksamkeit des Heiligen Geistes zielt schon jetzt darauf ab, das in uns hervorzubringen, was einst in Vollkommenheit offenbar werden wird und was dem Grundsatz nach jetzt schon wahr ist. Zeigt sich irgend ein Flecken auf einem Gläubigen, der ja einst mit Christus verherrlicht dastehen wird, so richtet der Heilige Geist unsere Zuneigungen und Anstrengungen dahin, daß das Böse in Gott gemäßer Weise und zu Seiner Verherrlichung entfernt wird.

Für mich ist es klar, daß der Heilige Geist uns deshalb von der göttlichen Herrlichkeit, die einst das Teil der Versammlung sein wird, eine Beschreibung gibt, damit dies einen starken Einfluß auf unsere Seelen ausübt und das Wort mit glauben vermischt wird in denen, die es hören. Der wirkliche Grund, warum wir so wenig Nutzen daraus ziehen, ist, daß wir ungläubige Gläubige sind. Ist es nicht demütigend, daß wir über solche köstlichen Früchte der Liebe Christi, über solche Einblicke in die zukübftige Herrlichkeit hinweggehen und so tun, als ob sie uns nichts angingen und als wären es Worte, die nicht "gewiß und aller Annahme wert" sind?

Bald werden wir in der Herrlichkeit sein und erkennen, wie wir erkannt worden sind; aber die Dinge sind heute schon denen offenbart, die noch nicht dort sind, damit ihre Seelen auch hier auf der Erde schon voller Freude sind und die Welt, die sie verachtet, etwas davon zu verspüren bekommt. Der Heilige Geist ist sowohl das Unterpfand unseres Erbes als auch das Siegel der Erlösung.

W.K.

Quelle: Ermunterung + Ermahnung 1989

Valid XHTML 1.0 Strict

Theme by Danetsoft and Danang Probo Sayekti inspired by Maksimer