2. Korinther 5,20

Lasst euch versöhnen mit Gott!
 

Liebe Besucher, durch einen Providerwechsel hat sich die Domain dieser Seiten geändert. Zu erreichen sind meine Seiten jetzt über: lassteuchversoehnenmitgott.de

Auch meine E-Mailadresse hat sich geändert! Absofort erreichen Sie mich über: watau(at)t-online(dot)de

E-Mails, welche an meine seitherige E-Mailadresse gesandt werden, kann ich noch bis 26.06.2012  empfangen und beantworten.

Die Seiten unter der Domain waldemar-tauchnitz.de sind noch bis 30.09.2012 zu erreichen, dann wird diese Domain nicht mehr zu erreichen sein. Aktualisierungen werde ich nicht mehr vornehmen.

Vielen Dank, dass Sie meine Seiten seither besucht haben. Über Ihren Besuch auf meinen neuen Seiten freue ich mich.

Der Admin

Zum Nachdenken!

"Jede Verbindung mit der Welt hindert uns daran, die Welt zu überwinden".

J. N. D.
E+E 1959

Erwähnung in vier Briefen

In der Apostelgeschichte, dem inspirierten Bericht über die frühe Kirche (Versammlung), finden wir noch nicht die Belehrung über den Leib Christi, wohl aber die Tatsache selbst. Aber in Kapitel 9 - bei der Bekehrung des Saulus - begegnet uns eine kostbare Andeutung dieser herrlichen Wahrheit: In den Worten "Saul, Saul, was verfolgst du mich?" (Er sagt nicht: "Was verfolgst du meine Jünger?"; vgl. Apg 9,4) macht sich der Herr auf wunderbare Weise eins mit den Seinen. Dadurch, dass Saulus Sein Volk verfolgte, verfolgte er Ihn selbst. Durch die Form Seiner Frage deutet Er die Wahrheit an, dass Seine Heiligen auf der Erde ein Teil von Ihm selbst sind.

Die Lehre über die Versammlung als Leib Christi wird uns in vier paulinischen Briefen des Neuen Testaments gegeben: im Römerbrief, im ersten Korintherbrief und in den Briefen an die Epheser und Kolosser.

Während wir im Epheserbrief die Versammlung mehr in ihrer ewigen Bestimmung nach dem Ratschluss Gottes und damit ihre herrliche Stellung in Christus finden, wird uns im Kolosserbrief mehr die Herrlichkeit des Hauptes im Himmel vorgestellt. Es ist der Wille Gottes, dass die moralischen Herrlichkeiten des Hauptes in dem Leib hier auf der Erde in der gegenwärtigen Zeit dargestellt werden. Deswegen beschreibt der Apostel dort die Herrlichkeit dieses "Geheimnisses" mit dem bemerkenswerten Ausdruck, der gleichsam das Schlüsselwort für den ganzen Brief ist: "... das ist: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit" (Kap. 1,27). Die erste und sehr schlichte, für unseren Gegenstand aber sehr wichtige Erwähnung des Leibes Christi finden wir in Römer 12, Verse 4 und 5, der wir und kurz zuwenden wollen:

"Denn ebenso, wir in einem Leib viele Glieder haben, aber die Glieder nicht alle dieselbe Tätigkeit haben, so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, einzeln aber Glieder voneinander."

Leicht verständliches Bild! So wie wir in unserem menschlichen Körper viele Glieder haben, diese Glieder zusammen aber einen Leib bilden, so sind auch wir als Gläubige einzeln Glieder voneinander, bilden aber zusammen einen Leib in Christus. "WIR" - das bedeutet alle wahren Christen. Und so wie die Glieder unseres narürlichen Leibes verschiedene Aufgaben und Funktionen auszuführen haben, so haben auch die Glieder des geistlichen Leibes verschiedene Tätigkeiten zu erfüllen. Wir werden auf diesen wichtigen Punkt in einem späteren Kapitel zurückkommen, wenn wir uns mit den Gaben beschäftigen, die der Herr Seiner Versammlung, "den Menschen" (Eph 4,8), gegeben hat. Die Verbindung der Gläubigen untereinander ist an dieser Stelle des Römerbriefes als der vorherrschende Gedanke: Ich kann nicht ohne dich auskommen und du nicht ohne mich. Das vereinigende Band ist nicht eine Lehre, nicht irgendein Glaubensbekenntnis, sondern der Heilige Geist, wie wir sogleich sehen werden.

 

Theme by Danetsoft and Danang Probo Sayekti inspired by Maksimer