Das ist es doch, was wir uns wünschen! Frei sein, tun und lassen können, was wir wollen. Uneingeschränkt sich selbst verwitklichen - möglichst ohne Vorschriften und Gesetze.
Je mehr wir uns jedoch diese Art Freiheit erkämpfen, desto mehr geraten wir in eine Sackgasse. Wir merken, dass wir auf diese Art und Weise gar nicht wirklich frei werden.
Im Gegenteil, wir werden immer mehr Sklaven unserer eigenen Wünsche und Begierden. Wir sind auf der Suche nach etwas, was wir nicht finden können.
Warum das so ist, hat Jesus Christus einst seinen Zuhörern gegenüber klar auf den Punkt gebracht:
«Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist der Sünde Knecht.» (Johannes-Evangelium 8,34)
Wenn wir gegen uns selbst ehrlich sind, so müssen wir diese Tatsache unterschreiben. Solange wir uns daher nicht zum Herrn Jesus bekehren, ist wahre Freiheit nicht möglich.
Eine solche Umkehr ist unser persönlicher Entscheid. Je eher wir ihn fällen, desto schneller werden wir die Erfahrung machen:
«Für die Freiheit hat Christus uns freigemacht.» (Galater-Brief 5,1)
Das, was wir so lange angestrebt und nicht gefunden haben, ist dann Wirklichkeit geworden! Wir fangen an zu realisieren, dass echte Freiheit heißt: den Willen Gottes tun. Wer hätte das gedacht: Das, was einem früher verhasst war, wird nun zum Lebensinhalt!
- Gottes Willen zu tun, bedeutet jetzt Freude.
- Gott zu dienen, ist nun ein Bedürfnis.
- Gott zu lieben, ist Dankbarkeit.
Der Geist dieser Welt tötet -, nicht nur Beziehungen, nein, manchmal trifft es sogar Menschen! Der Geist Gottes hingegen wirkt neues Leben in sündigen Menschen:
«Wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit!» (2. Korinther-Brief 3,17)
Quelle: "Illusion oder Wirklichkeit?"
erschienen bei: Beröa-Verlag, Zürich
