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E+E 1959
Galater 5, 1
Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein.
Johannes 8, 36
Nicht mehr SKLAVE, sondern Sohn (Galater 4,6.7)
Mit sechzehn Jahren ging es mir wie vielen jungen Katholiken: Ich praktizierte Religion, die ich von meinen Eltern übernommen hatte, nicht mehr. Ich ging nicht mehr in die Kirche. Und doch hatte ich ein Verlangen, Gott zu dienen. In dieser Zeit kam ich durch einen Schulkameraden, dessen Mutter zu den "Zeugen Jehovas" gehörte, in Kontakt mit der "Wachturmgesellschaft". Die schwachen Argumente, mit denen ich meine Religion zu verteidigen suchte, hielten ihrer Methode nicht stand. Ich bekam eine Bibel und las sie zum erstenmal in meinem Leben intensiv und studierte auch den "Wachturm". Alles schien mir so logisch, so vernünftig! Und die "Zeugen Jehovas" waren so liebevoll und freundlich in ihren Versammlungen!
Ich werde "Zeuge Jehovas"
Im April 1957 wurde ich in Hollywood in Kalifornien getauft, um mich symbolisch Jesus zu weihen und nun als Zeuge Jehovas zu dienen. Ich glaubte, daß die "Zeugen Jehovas" die einzigen wahren Christen seien und daß ich, um das ewige Leben zu empfangen, unter ihrer Anleitung arbeiten und predigen müßte.
Ab 1958 stand ich 14 Jahre lang im vollzeitlichen Dienst für die Zeugen Jehovas. Ich glaubte, daß dieser Dienst mir einen Platz in ihrer "neuen Welt" garantieren werde. Ich wollte mein Bestes tun, um so viele Menschen wie nur möglich dahin zu bringen, ihre "Scheinreligion" zu verlassen. Ich war Sklave einer neuen Religion geworden.
Wer lediglich drei Stunden im Monat mit Kolportage - Verbreitung von Schriften - zubringt, wird ein "schwacher Verkündiger" genannt, und wer nicht einen Bericht mit einer Stunde Kolportage im Monat vorlegt, ist ein "unregelmäßiger Verkündiger". Diese letzte Bezeichnung sucht der "Zeuge Jehovas" um jeden Preis zu vermeiden! Warum? Weil er damit nicht nur sein Leben in der "neuen Welt" aufs Spiel setzt, sondern als "Schwacher in der Wahrheit" klassifiziert wird. Viele "Felddienststunden" und Anwesenheit bei allen fünf Versammlungsstunden in der Woche - das kennzeichnet den rechten Zeugen.
Ich arbeitete mit aller meiner Kraft, um das ewige Leben zu erwerben. 1963 bat man mich, in der Weltzentrale der "Zeugen Jehovas" in New-York zu arbeiten. Dort blieb ich bis 1968. Dann bekam ich einen Missionsauftrag für die Elfenbeinküste in Westafrika. Vier Jahre lang haben wir Tausende von Stunden damit zugebracht, Afrikaner zu überzeugen und die Schriften der "Wachturmgesellschaft" zu verbreiten. Im Jahr 1972 haben meine Frau und ich Afrika verlassen, weil meine Frau ein Kind erwartete und unsere Gesellschaft nicht für Missionare mit Kindern aufkommt.
Unbefriedigt
Nach meiner Rückkehr in die USA fiel es mir schwer, mich wieder an eine normale Berufstätigkeit zu gewöhnen; ich hatte ja die ganzen Jahre im Dienst der Wachturmgesellschaft verbracht. In dieser Zeit begann Gottes Geist, mich aus einem Leben der Knechtschaft herauszuführen, um mich zu dem Sohn Gottes zu bringen. Bei Ihm habe ich Rhe für meine müde Seele gefunden, Heil und das ewige Leben, das eine "Gandengabe" ist, nicht eine "Belohnung" für treue Dienste in irgendeiner Organisation (Matthäus 11,28-30; Römer 6,23; Epheser 2,8.9).
Aber wie kam es zu diesem Wechsel in meinen Überzeugungen? Nach meiner täglichen Arbeit besuchte ich die Versammlungen der Zeugen in der Hoffnung, dort erfrischt und geistlich auferbaut zu werden. Aber was fand ich? Einen leeren Rahmen ohne "Gottesdienst", der nur in Aufforderungen zur Arbeit und zur Treue der Organisation und ihren Lehren gegenüber bestand. Das war für mich nichts Neues. Früher war ich alledem mit Eifer gefolgt; jetzt aber empfand ich ein echtes geistliches Bedürfnis. Was ich nötig hatte, war Jesus, der gute Hirte. Im täglichen Leben traf ich wirklich Christen, die glücklich waren, für sie war das "Leben" eine Wirklichkeit. Und ich beneidete sie!
Meine Zweifel
Mich verlangte nach Positiven, das sich auf das Wort Gottes gründete und nicht auf Menschensatzungen. So begann ich, mir Fragen zu stellen:
Ich begann, das ganze Neue Testament mit offenem Geist zu lesen und kas auch Bücher von ehemaligen "Zeugen Jehovas". Ein Nachbar lud mich zu einer christlichen Versammlung ein, und ich ging mit ihm. Gott fügte es, daß gerade an diesem Abend auch einiges über die "Zeugen Jehovas" und ihre Lehre gesagt wurde. Aber im Mittelpunkt stand der Herr Jesus und Sein Lob. Das beeindruckte mich sehr. Ich begann zu verstehen, daß wahres Christentum Jesus Christus zum Mittelpunkt hat, und daß man Ihn predigen muß (1. Kor. 1,23.24). Dann ging ich wieder zum "Königssaal" und hörte uns prüfte. Befreit! Gerettet! Gottes Geist führte mich. Ich konnte nun ein Buch ohne Vorurteile lesen, und nach mehreren Monaten kam mein Herz zur Ruhe. Nach der Gehirnschäsche der "Zeugen Jehovas" konnte ich jetzt wieder ruhig und obektiv nachdenken. Mir wurde klar, daß die meisten von ihnen aufrichtig sind, aber irregeführt. Das Wort in 1. Korinther 12,3 beeindruckte mich, ich verstand, daß niemand sagen kann, 'Jesus ist Herr' außer durch den Heiligen Geist. Und ich konnte mit Thomas sagen, daß Jesus "mein Herr und mein Gott" ist (Joh. 20,28). Jetzt konnte ich tun, was kein Zeuge Jehovas kann: Ich konnte 1. Johannes 5,1 nicht nur in der "Neue-Welt-Übersetzung" lesen, sondern auch glauben! Dieser Vers lautet: "Jeder, der da glaubt, daß Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren". Die "Zeugen Jehovas" dagegen glauben, daß nur 144 000 Menschen sie neue Geburt von Gott empfangen. Lieber Freund, ich empfinde eine große Liebe zu Ihnen und wünsche, daß dieses kurze persönliche Zeugnis Ihr Herz berührt hat. Auch Sie können die Freiheit kennenlernen, die Freiheit eines wirklichen Kindes Gottes. "So viele durch den Geist Gottes geleitet werden, diese sind Söhne Gottes" (Römer 8,14). Öffnen Sie Ihre Herzenstür dem Herrn Jesus, der bei Ihnen anklopft. Er liebt Sie und will ewiges Leben schenken. Bitten Sie Ihn jetzt, Sie zu führen.
Kenneth R. Guindon
Wir führen hier noch sieben Punkte n, in denen die "Zeugen Jehovas" grundlegend irren:
Und hier die biblische Widerlegung dieser sieben Irrtümer:
Abschließend sei erwähnt, daß die "Neue-Welt-Übersetzung der "Zeugen Jehovas" an vielen Stellen eine glatte Fälschung des Bibeltextes ist. Hier hat man die Bibel ihren Lehrmeinungen angepaßt. Einige markante Stellen Beispielsweise sind: 1, Mose 1,2; 2. Mose 3.13-15; Psalm 45.6; Matthäus 5,18; Lukas 23,43; Johannes 1,1.14.18; 3.16; 5,24.25; 6,40; 8,58; 16,27; 17,3.8.24; Apostelgeschichte 2,42.46; 20,7; Römer 3,24; 9,5; 2. Korinther 5,19; Galater 6,18; Kolosser 1,16-20; 2,9; 1. Timotheus 2,4; 4,1; Hebräer 1,8; 12,2; 2. Petrus 1,1; 1. Johannes 4,1; 5,20. Haben Sie Fragen? Bitte schreiben Sie uns. Gern geben wir ihnen Antwort. © Ernst-Paulus-Verlag, Haltweg 23, D-67434 Neustadt/Weinstr., Telefon: 06321/2620, Telefax: 06321/30076 Bitte lesen Sie die Bibel - das Wort Gottes! Für Verteilzwecke können kostenlose Kleinschriften angefordert werden bei: Verbreitung der Heiligen Schrift, D35713 Eschenburg Versandstelle für die Schweiz: Verbreitung der Heiligen Schrift, Postfach , 8038 Zürich
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