Nur dieses kurze Wort vermag bei den einen Freude auslösen - bei anderen aber auch Enttäuschung, gerade weil ihnen die Freude fehlt. Es gibt leider in unserer Zeit viel zu viele Freudenkiller - Menschen, Situationen, Sachzwänge -, die einem jede aufkeimende Freude verderben.
Ein Grund zur Freude ist z.B., wenn nach langen grauen Wintertagen die Sonne wieder scheint, Nur, solange das Barometer auf Sturm steht, rechnet niemand mit Sonnenschein. Ebenso wenig ist an echte und dauerhafte Freude zu denken, solange Sünden auf dem Gewissen liegen.
Weil jeder Mensch Freude genießen möchte - viel Freude, intensive Freude, bleibende Freude -, so gibt es auch eine Unzahl Rezepte dafür. Jedoch versprechen sie emistens mehr als sie halten.
Lebenswert ist das Rezept der Bibel, das der Apostel Johannes in seinem ersten Brief, den er an Christen sandte, mitteilt.
Erstens nennt er das Ergebnis der Gemeinschaft mit Gott, dem Vater, und seinem Sohn, Jesus Christus: «Dies schreiben wir euch, damit eure Freude völlig sei.» (1. Johannes-Brief 1,4)
Zweitens nennt er die Voraussetzung, um in den Genuss dieser völligen Freude zu gelangen:
«Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist Gott treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.» (1. Johannes-Brief 1.9)
Das Hindernis muss zuerst weggeräumt werden, bevor sich diese göttliche Freude einstellen kann.
Quelle: "Illusion oder Wirklichkeit?"
erschienen bei: Beröa-Verlag, Zürich
