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Gedanken 1

"Dieses tut zu Meinem Gedächtnis!" Von wem kommt diese Aufforderung? Wer ist es, der dieselbe an uns richtet? Darauf hat das Geschöpf keine Antwort; denn Er ist es, das ewige Leben, der eingeborene Sohn im Schoße des Vatersm ehe die Welt war; Er ist es, der herniedergekommen und die reiche Quelle der unerschöpflichen Gnade und Liebe Gottes geworden ist; ja, Er, der Herr Jesus ist es, welcher, bevor Er in die Tiefe Seiner Leiden hineinging, sich noch mit Sehnsucht sehnte, das Passah mit Seinen Jüngern zu essen, und welcher, indem Er uns für die Zeit Seiner Abwesenheit das Gedächtnis Seines Todes und Seiner Liebe zurückließ, die Worte sagte: "Dies tut zu Meinem Gedächtnis!" Seine Liebe setzt einen Wert auf unsere Liebe. Inmitten der Herrlichkeit, in der Er nun seit cá. 2000 Jahren thront, denkt Er an schwache Geschöpfe, wie wir sind; Er will, daß wir Seiner gedenken, denn selbst in der Freude, die Er zur Rechten Gottes genießt, hört Er nicht auf, von uns Liebe zu erwarten.
Quelle: E+E 1954

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