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E+E 1959
Wirst du gefragt in irgendeiner Weise
nach dem Bekenntnis, was du hast,
so sagst und schreibst du wohl, ich bin ein Christ.
Dann möchte ich doch weiter dich mal fragen:
Hast du auch Klarheit dir verschafft,
warum du Christ dich nennst?
Sag an, was wohl dies Wort für dich bedeutet,
woher es kommt und was es sagen will,
und dann vor allen Dingen,
daß du vor Gott und aller Welt bekennst,
ich nenne mich nach Jesum Christ.
Oh, sthe still und dann bedenke es!
Und weiter möchte ich doch sagen,
bist du nun wirklich mit Bedacht ein Christ,
der Jesum Christum liebt
und deshalb sich so nennt nach Seinem Namen?
Wenn dies noch nicht so ist,
wenn nicht dein Herz für Ihn nur schlägt,
und du Ihn gar verachtest
oder nur ein Lächeln hast für Ihn, den Nazarener,
und Er nach deiner Meinung nicht ist Gottes Sohn,
so bitt ich dich, sag auch den Menschen nicht,
du seist ein Christ.
Doch wenn du's dennoch sagst,
so bist ein Lügner du,
Sag dann den Menschen auch, ich bin kein Christ.
O laß dich auch nicht christlich einst begragen,
sonst wäre auch dein Grabgesang noch Lüge.
Doch Gott will, daß du dich entscheidest,
ob für, ob gegen Seinen Sohn.
Zieh einen klaren Strich,
denn alles Halbe ist vor Gott ein Greul.
Bedenke doch, Gott gab einst Seinen Sohn,
daß Er am Kreuz starb zur Tilgung aller Schuld.
Doch glauben mußt du's, einfach schlicht,
und hüte dich,
daß deine Schuld du selbst wollest sühnen
vor dem gerechten, heilgen Gott.
Auf ewig müßt Er dich verdammen.
Drum gab Er Jesum Christum hin.
Sein Blut floß auch für deine Schuld.
O glaube es, und danke Ihm von Herzen.
Dann kannst du jubelnd sagen:
"Jetzt bin in Wahrheit ich ein Christ!"
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