2. Korinther 5,20

Lasst euch versöhnen mit Gott!
 

Liebe Besucher, durch einen Providerwechsel hat sich die Domain dieser Seiten geändert. Zu erreichen sind meine Seiten jetzt über: lassteuchversoehnenmitgott.de

Auch meine E-Mailadresse hat sich geändert! Absofort erreichen Sie mich über: watau(at)t-online(dot)de

E-Mails, welche an meine seitherige E-Mailadresse gesandt werden, kann ich noch bis 26.06.2012  empfangen und beantworten.

Die Seiten unter der Domain waldemar-tauchnitz.de sind noch bis 30.09.2012 zu erreichen, dann wird diese Domain nicht mehr zu erreichen sein. Aktualisierungen werde ich nicht mehr vornehmen.

Vielen Dank, dass Sie meine Seiten seither besucht haben. Über Ihren Besuch auf meinen neuen Seiten freue ich mich.

Der Admin

Zum Nachdenken!

"Jede Verbindung mit der Welt hindert uns daran, die Welt zu überwinden".

J. N. D.
E+E 1959

Gottes gegenwärtige Absicht

Gott verfolgt mit der Versammlung nicht nur für die kommende Ewigkeit eine Absicht, sondern auch für die gegenwärtige Zeit. Das Wörtchen >jetzt< in Epheser 3, Vers 10, macht uns das deutlich:

"... damit jetzt den Fürstentümern und den Gewalten in den himmlischen Örtern durch die Versammlung kundgetan werden die mannigfaltige Weisheit Gottes."

Die Versammlung ist gleichsam ein höchst interessantes Lektionsbuch für die Engel. Es ist die Absicht und die Berufung Gottes für die Versammlung, dass die Engel des Himmels durch sie Seine mannigfaltige Weisheit erkennen sollen. Diese neue Art von Weisheit können sie nirgendwo anders lernen als nur in der Versammlung.

Die Engel hatten die erste Schöpfung gesehen, hatten frohlockt bei ihrer Grundlegung (Hiob 38,7). Sie hatten die Wege Gottes mit den Menschen und mit Israel gesehen; sie hatten in alledem die Herrlichkeit Gottes wahrnehmen können, aber auch die tiefen Schatten des Versagens des Menschen. Aber nun wollte Gott die natürlichen Bewohner des Himmels eine ganz neue Art von Weisheit lehren: Gottes eigener Sohn, "das Wort", wurde Fleisch, ging bis zum tiefsten Punkt und verherrlichte Gott auf dem Schauplatz, wo Er am meisten verunehrt worden war. Aber als Folge Seines Aufersthens und Seiner Verherrlichung zur Rechten Gottes sollte Er (als Mensch) nicht länger allein sein, sondern als Haupt im Himmel einen neuen und angemessenen "Leib" auf der Erde erhalten - Gläubige aus Juden und Heiden, solche, die untrennbar mit Ihm verbunden sind, die Miterben, Miteinverleibte und Mitteilhaber Seiner Verheißung in Christus sind (Eph 3,6). Wunderbare Segnung! Wer vermag sie ganz zu ergründen.

Können wir es fassen, dass Gott gleichsam über die Ihn umgebenden Engeln hinwegsieht und mit solchen, wie wir es sind, beschäftigt ist? Er sieht in uns den teuersten Gegnstand Seiner Zuneigungen. Er hat uns Christus als unser Leben gegeben, hat den Heiligen Geist auf uns herabgesandt, dass Er in uns als in einem Tempel wohne und dass Er uns mit Ihm, dem Haupt im Himmel, verbinde, während wir selbst noch hier auf der Erde sind.

Welch eine Berufung ist das! In der Tat, wenn ein Engel wissen will, was Weisheit, was Liebe, was Gnade ist, muss er uns, Geliebte, muss er die Versammlung anschauen.

Eine derart erhabene Stellung besitzt die Versammlung Gottes im Ratschluss Gottes, dass die vollkommene Herrlichkeit Seiner Weisheit nur durch sie entdeckt werden kann. Die sichtbare Schöpfung war in diesem Sinn eine notwendige Einleitung oder Vorbereitung für die neue, himmlische Schöpfung. Er, der alle Dinge schuf, hatte die Versammlung in Seinen Gedanken, ehe Er das Werk begann. Nun sollen die himmlischen Mächte in Seiner neuen Schöpfung Seine viel variierende - so kann der hier verwendete Ausdruck wörtlich wiedergegenben werden - Weisheit kennen lernen. Nie war es ihnen wohl in den Sinn gekommen anzunehmen, dass sich ihr Schöpfer (Kol 1,16) so tief unter sie selbst würde herabbeugen können, um dort, unter uns, geeignete Teilhaber Seiner Freude zu finden. Nun erkennen sie in der Berufung der Versammlung zur Gemeinschaft mit dem Sohne Gottes (1. Kor 1,9) einen Beweis einer neuen, alles überragenden Weisheit ihres Schöpfers.

In welch ein tiefes Geheimnis blicken sie hinein, wenn sie sehen, dass Der, der sie erhält durch das Wort Seiner Macht, Freude daran findet, vor ihren Augen Sein völliges Eins-Sein mit denen zu bekunden, die einst ihrer Natur nach vor Gott entfremdet und Feinde Gottes waren, nun aber durch das Blut des Christus so nahe geworden sind!

So wie der HERR einst Sein irdisches Volk Israel benutzte, um der Menschheit die Heiligkeit Seiner Wege kundzutun, so benutzt Gott jetzt die Versammlung, die Er so wunderbar mit Christus verbunden und ihr schon jetzt einen Platz in Ihm in den himmlischen Örtern gegeben hat (Eph 2,6), um denen im Himmel den vollkommenen Wed des allein weisen Gottes kundzutun. Aber beachten wir: denen im Himmel! Die Welt lernt nichts durch die wahre Kirche Gottes, denn sie kann geistliche Dinge nicht wahrnehmen und verstehen. Es sind die Engel, die in die Dinge Christi hineinzuschauen begehren (1. Pet 1,12), und durch die Versammlung werden sie ihnen kundgetan. Gewiss, wenn irgendetwas zusätzlich zu dem Wunder der Fleischwerdung Christi und deren Ergebnisse, wie sie sie jetzt in der Person des erhöhten Christus wahrnehmen, ihre Bewunderung erwecken kann, dann muss es die Tatsache sein, dass Gott so Schwache und Unmündige zu Denkmälern Seiner ewigen Liebe auserwählt hat (Eph 2,7).

 

Theme by Danetsoft and Danang Probo Sayekti inspired by Maksimer