Der Mensch - auch der Gläubige - ist geneigt, auf das zu blicken, "was vor Augen ist". Es gehört lebendiger Glaube und geistliche Energie dazu, "nicht das anzuschauen, was man sieht, sondern das, was man nicht sieht; denn das was man sieht, ist zeitlich, das aber, was man nicht sieht, ewig" (2. Kor 4,18). Wenn es sich um die Versammlung Gottes handelt, ist das, was man sieht, manchmal niederschmerternd und entmutigend. Doch halten wir auch in unserer Zeit fest, was wahrer Glaube ist: "Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht" (Heb 11,1). Deshalb haben wir es immer nötig, die Versammlung so zu betrachten, wie Gott sie sieht.
Dieser Beitrag aus der Zeitschrift "Ermunterung und Ermahnung" möchte eine Hilfe sein.
