Welch ein Tag in der Geschichte der Menschheit.Die Vorderseite des Traktats

Der Retter ist da!
Der Herr der Herrlichkeit, als ein neugeborenes Kind in einer Krippe liegend!
Ohne das Kreuz gäbe es keine Erlösung von der Sünde.
Weihnachtsgeschenke müssen angenommen werden, erst dann sind sie unser Eigentum.

Jesus Christus:
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
(Johannes 14,6)

Diesen Buchzeichenkalender können Sie bei Verbreitung der Heiligen Schrift bestellen. Er wird Ihnen kostenlos und unverbindlich zugesandt.

Die gute Saat" ist ein evangelistischer
Kalender,in dem die Einladung "Lasst euch versöhnen mit Gott!" im Vordergrund steht. Das ist das Dringenste für jeden, der noch nicht seine Sünden vor Gott bekannt und durch den Glauben an Jesus Christus Frieden mit Gott hat.

Zum Nachdenken!

"Jede Verbindung mit der Welt hindert uns daran, die Welt zu überwinden".

J. N. D.
E+E 1959

Mann und Weib schuf Er sie

Gott hat den Gedanken der Zweiheit "männlich - weiblich" bei der höheren Schöpfung auf der Erde und erst recht bei ihrer Krone, dem Menschen, zur Darstellung gebracht. Dieses grundlegenden Naturgesetz wirkt sich bis in alle Einzelheiten des Lebens aus und hat in den Ermahnungen des Neuen Testamentes seinen Niederschlag gefunden. Satan hat gegen diesen wichtigen Schöpfergedanken Gottes seine Angriffe gerichtet, wie wir es heute weithin sehen, wo die Trennlinie zwischen den beiden Geschlechtern in Kleidung und Haartracht verwischt wird. Der Christ sollte dagegen die göttlichen Grundsätze auch in seinem Äußeren zum Ausdruck bringen: der Mann sollte kurzes Haar tragen, die Frau langes, was für sie eine Ehre ist, und die Frau sollte keine Hosen tragen, denn sie sind, in welcher Form auch immer, Mannszeug. "Es soll nicht Mannszeug auf einem Weibe sein, und ein Mann soll nicht das Gewand eines Weibes anziehen; denn wer irgend solches tut, ist ein Greul für Jehova, deinen Gott" (5. Mo 22,5).

Bei den Belehrungen über die Stellung von Mann und Frau und ihr Verhältnis zueinander geht der Geist Gottes stets auf die Schöpfung zurück. "Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva" (1. Tim 2,13). "Denn der Mann ist nicht vom Weibe, sondern das Weib vom Manne; denn der Mann wurde auch nicht um des Weibes willen geschaffen, sondern das Weib um des Mannes willen" (1. Kor 11,8.9). Das Weib ist also hinzugekommen, sie wurde zu dem Manne gebracht und ihm als Hilfe gegeben.

Diese wichtige grundlegende Belehrung regelt das Verhältnis der beiden Geschlechter zueinander, wobei noch ergänzend gesagt wird, daß "des Weibes Haupt der Mann" ist. Aus der verschiedenartigen Stellung von Mann und Frau gehen auch ihre verschiedenen Rechte und Pflichten hervor. Die heute vielgepriesene Gleichberechtigung der Frau ist gegen Gottes Wort und gegen die Natur und läßt sich auch bei der Welt schwer verwirklichen. Je mehr jedes seinen ihm von Gott gegebenen Platz einnimmt, desto glücklicher wird es sein. Jeder Christ und jede Christin sollten mit Entschiedenheit bemüht sein, auch in dieser Hinsicht dem Herrn wohlgefällig zu sein!

Der Mann hat die Aufgabe, seiner Frau gegenüber das Haupt zu sein. Das Haupt des menschlichen Leibes leitet und veranlßt alle Tätigkeiten seiner Glieder und Organe, der gewollten und der ungewollten. Der Kopf bzw. das Gehirn ist die Befehlszentrale für die Vorgänge im Körper. So soll auch der Mann seine Frau leiten, er ist dafür vor dem Herrn verantwortlich. Versäumt er es, wird seine Frau Schaden nehmen. Jemand hat treffend gesagt: Wenn der Mann die Zügel der Regierung schleifen läßt, wird die Frau sie ergreifen. Wie selten mag es sein, daß eine Frau in einem solchen Falle dem Mann eine Hilfe bleibt und ihn nicht beherrscht, nicht, wie es naheliegt, die Entscheidungen in der Familie trifft! Muß sich nicht mancher Bruder anklagen, daß er in der Regierung seines Hauses nachlässig ist und seine Frau in die Versuchung bringt zu herrschen, wo sie doch unterwürfig sein sollte? Hierzu wird es leicht kommen, wenn die Frau von energischer Natur und tätigem Wesen ist oder auch, wenn sie schnell einen Rat zur Hand hat bei Schwierigkeiten und Fragen. Aber entschuldigt dies den Mann vor dem Herrn, wenn er seiner Aufgabe nicht nachgekommen ist?

Die Aufgabe des Mannes ist nicht ganz einfach, weil Gott ihn ermahnt, sein Weib zu lieben. Durch die Liebe zu seiner Frau kann er leicht davon abgezogen werden, seine Stellung als Haupt zu wahren. Er vergißt dann aber, daß er dem Herrn verantwortlich ist. "Ich will aber, daß ihr wisset, daß der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist" (1. Kor 11,3). Bei seinen Entscheidungen hat er in erster Linie zu fragen, was dem Herrn gefällt und was Sein Wille ist. Leicht läßt man sich aber von den Gefühlen zu Frau und Kindern leiten, anstatt von der Erkenntnis "des guten und wohlgefälligen und vollkommenen Willen Gottes". Der Mann verkörpert in der Familie gleichsam das Gesetz, die Forderungen und den Willen des Herrn. Wenn beide Ehepartner so ihre Bestimmung erfüllen, wird alles in Harmonie und Frieden sein und zur Verherrlichung des Herrn gereichen.

Was sehen wir nun bei dem ersten Menschen, bei Adam? Als sein Weib im Garten Eden den verhängnisvollen und folgenschweren Ungehorsam beging und von der verbotenen Frucht nahm, gab sie "auch ihrem Manne mit ihr, und er aß". Wir hören von keiner Einwendung Adams, und dabei hatte doch Gott zu ihm geredet, daß sie von der Frucht des Baumes in der Mitte des Gartens nicht essen sollten. Trauriges Versagen des Mannes! So finden wir es in dem "Buch der Anfänge", im ersten Buch Mose, und so ist der Fortgang in der Geschichte des Menschen. Man darf wohl sagen: Adam sündigte aus Liebe zu seinem Weibe statt ihr zu widerstehen. Wie viele mögen es seither getan haben! Das beschämende Verhalten Adams ist besonders den Männern der christlichen Haushaltung, den verheirateten Brüdern, zur ernsten Warnung niedergeschrieben worden. Möge jeder Bruder, dem der Herr eine Gefährtin an die Seite gestellt hat, die Liebe zu ihr nicht über die Liebe zu dem Herrn Jesus, seinem Haupte, stellen, ebenso nicht die Liebe zu seinen Kindern! Im Lichte des Vorgangs in Eden mutet es sonderbar an, daß nicht Adam seinem erstgeborenen Sohn den Namen gab, sondern Eva. Dabei war er doch berufen, allen Tieren des Feldes und dem Gevögel des Himmels Namen zu geben, und er tat es auch.

Später wartete Abraham auf die Erfüllung einer Verheißung Gottes, auf die Geburt eines Sohnes und Erben. Aber Gott erfüllte Seine Verheißung nicht sofort, Abraham und Sara mußten viele Jahre warten. Die menschliche Natur beider ließ sie die Erfüllung ihres Wunsches nicht abwarten. Die Zeit wurde lang, und ihr Glaube erlahmte. Sara wurde ungeduldig und machte ihrem Manne  einen ungöttlichen, fleischlichen Vorschlag; es heißt: "Und Abram hörte auf die Stimme Sarais." Wie beschämend war es für den Vater aller Gläubigen, von der Verheißung Gottes abzublicken und auf die Frau zu hören, die er doch von Ihm empfangen hatte! Sara war ihrem Mann hier keine Hilfe.

Die Folgen des eigenen Weges waren für beide Teile demütigend und brachten manche Not in das Haus des Erzvaters. Der Weg Abrahams wurde aufs neue unklar und verwickelt. Er hatte Gleiches schon einmal erfahren, als er in Ungläubigkeit von Gott nach Ägypten hinabgezogen war. Mancher Gläubige ist einen eigenen, fleischlichen Weg gegangen, weil seine Frau ihn so beeinflußt hatte. Es ist notwendig, daß der Mann, das Haupt des Weibes und der Familie, sich allein durch den Geist Gottes leiten läßt und nicht mit Fleisch und Blut zu Rate geht. Ebenso ist es notwendig, daß die Frau ihrem Mann eine Hilfe ist, und sie kann es nur, wenn sie geistlich urteilt und nicht ihren menschlichen Gefühlen folgt.

Eine geistliche Gesinnung zeigt Abigail, die den Könis David verhindert, in Blutschuld zu kommen und sich mit eigener Hand Hilfe zu schaffen. Es ist kostbar zu sehen, wie sie David alles sagt, ernste und wichtige Dinge, ohne ihren Platz als Frau und Untertanin zu verlassen, sowohl in ihrer äußeren Haltung dem König gegenüber, als auch in der Art ihres Sprechens. Eine Frau kann ihrem Manne alles Nötige sagen, ohne ihren Platz zu verlassen, ohne ihn zu bevormunden, zu beherrschen oder ihm Vorwürfe zu machen. Möge es recht viele Schwestern geben, "Mütter in Israel", die auch in dieser Weise ihren Männern eine wahre Hilfe sind! Jede Christin sollte danach ernstlich streben!

Wenn ein Christ seine Verantwortung als Mann vor dem Herrn fühlt und ihr zu entsprechen sucht und dabei unterstützt wird von einer gottesfürchtigen, verständigen Frau, werden nicht allein beide Eheleute und ihr Haus reichen Segen davontragen, sondern sie werden auch in der örtlichen Versammlung einen guten Einfluß ausüben.

Quelle: "Ermunterung und Ermahnung" 1972

Valid XHTML 1.0 Strict

Theme by Danetsoft and Danang Probo Sayekti inspired by Maksimer