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E+E 1959
Und Noomi machte sich auf, sie und ihre Schwiegertöchter, und kehrte aus dem Gebiet von Moab zurück; denn sie hatte im Gebiet von Moab gehört, dass der HERR sein Volk heimgesucht habe, um ihnen Brot zu geben.
Ruth 1,6
Schmerzliche Erfahrungen hatte Noomi während ihres Aufenthalts in Moab machen müssen. Zuerst verstarb ihr Mann Elemelech. Doch damit nicht genug, auch ihre beiden Söhne starben im Verlauf ihres etwa zehnjährigen Aufenthaltes in Moab. An den Folgen des Weges weg von Bethlehem hatte sie schwer zu leiden. Der Weg, der die Familie vor dem vermeintlichen Hungertod in Bethlehem bewahren sollte, wurde für ihren Mann und ihre beiden Söhne zu einem Weg in den Tod. Endlich reift in Noomi der Gedanke, nach Bethlehem zurückzukehren. Hatte der Verlust ihres Mannes und ihrer Söhne sie nicht zu diesem Schritt veranlassen können, so löste die Nachricht, dass Gott seinem Volk wieder Brot gegeben hatte, in ihr Erinnerungen aus, die sie zur Umkehr bewegten.
Vielleicht ist unter unseren Lesern jemand, der ähnliche Erfahrungen wie Noomi hinter sich hat. Und doch hat er den Mut zur Umkehr noch nicht gefunden. Dann lass dich ermuntern, an die Zeit in der Nähe deines Herrn zurückzudenken. Auch heute ist es immer noch so, dass "die Güte Gottes dich zur Buße leitet" (Römer 2,4). Vergiss nicht, dass die Hand Gottes, die dir Leid zufügen musste, von Liebe bewegt wurde, um dich wieder in die glückliche Gemeinschaft mit deinem Herrn zurückzubringen. Als Noomi nach Bethlehem zurückkam, begann die Gerstenernte. So empfing sie gleich am Anfang des Beweis, dass Gott für sie gesorgt hatte. Was für eine Ermunterung für jeden, der sich von Ihm entfernt hat und wieder an sein liebendes Herz zurückfindet! Quelle: Der Kalender "Der Herr ist nahe"
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