Welch ein Tag in der Geschichte der Menschheit.Die Vorderseite des Traktats

Der Retter ist da!
Der Herr der Herrlichkeit, als ein neugeborenes Kind in einer Krippe liegend!
Ohne das Kreuz gäbe es keine Erlösung von der Sünde.
Weihnachtsgeschenke müssen angenommen werden, erst dann sind sie unser Eigentum.

Jesus Christus:
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
(Johannes 14,6)

Diesen Buchzeichenkalender können Sie bei Verbreitung der Heiligen Schrift bestellen. Er wird Ihnen kostenlos und unverbindlich zugesandt.

Die gute Saat" ist ein evangelistischer
Kalender,in dem die Einladung "Lasst euch versöhnen mit Gott!" im Vordergrund steht. Das ist das Dringenste für jeden, der noch nicht seine Sünden vor Gott bekannt und durch den Glauben an Jesus Christus Frieden mit Gott hat.

Zum Nachdenken!

"Jede Verbindung mit der Welt hindert uns daran, die Welt zu überwinden".

J. N. D.
E+E 1959

Nachfolge

Christen

Wir leben in einem sogenannten christlichen Land, und viele Menschen nennen sich Christen, seien es solche, die wirklich Leben aus Gott haben, oder die große Schar der Namenschristen. Auf diesem Hintergrund ist es sicherlich nützlich, einmal zu untersuchen, wie das Wort Gottes den Begriff "Christ" oder "Christen" verwendet.

Ohne diesen schönen Namen irgendwie herabsetzen zu wollen, müssen wir doch die Feststellung machen, daß er nur dreimal im Worte Gottes erwähnt wird. Das Wort Gottes, ja der Geist Gottes verwendet noch viele andere kostbare Bezeichnungen für die Gläubigen, die ausführlich zu studieren eine gesegnete Aufgabe wäre.

Dem Ausdruck "Christen" begegnen wir zum ersten Mal in Apostelgeschichte 11,26: "Es geschah ihnen aber, daß sie ein ganzes Jahr in der Versammlung zusammenkamen und eine zahlreiche Menge lehrten und daß die Jünger zuerst in Antiochien Christen genannt wurden."

Das erste, was uns hierbei auffällt, ist, daß anders als in heutiger Zeit die Gläubigen sich nicht selbst so bezeichneten, sondern sie wurden von ihren Mitmenschen so genannt. Was war wohl der Anlaß dafür? Sie hatten das Evangelium von dem Herrn Jesus gehört, hatten geglaubt und sich bekehrt (V. 20.21), und sie waren anschließend von Barnabas und Saulus ein Jahr lang in der Versammlung belehrt worden (V. 26). Das Ergebnis war, daß in ihrem Leben etwas sichtbar wurde von dieser einen Person, an die sie geglaubt hatten: Christus. Mag der Name "Christen" auch anfänglich vermutlich als Spottname gedacht gewesen sein, so war doch der Anlaß dafür die Tatsache, daß man in ihrer Umgebung sah und bemerkte: Diesen Jüngern ging es nicht um eine neue Lehre, sondern einzig um eine Person, ihren Herrn und Heiland Jesus Christus. Es ist durchaus richtig, wenn wir uns heute als Christen bezeichnen, stellen wir uns aber dann auch der Frage: Wird etwas von dieser Person, die unser Herz erfüllt, sichtbar in unserem Leben? Sind wir Christen, weil man Christus an uns sieht?

Zum zweiten Mal begegnet uns der Ausdruck in Apostelgeschichte 26,28: "Agrippa aber sprach zu Paulus: In kurzem überredest du mich, ein Christ zu werden."

Auch hier ist es wieder ein Außenstehender - Agrippa -, der diesen Namen benutzt. Paulus hatte vor Agrippa seine Begegnung mit dem Herrn Jesus auf der Straße nach Damaskus berichtet und bezeugt, "daß der Christus leiden sollte, daß er als Erster durch Toten-Auferstehung Licht verkündigen sollte, sowohl dem Volke als auch den Nationen" (V. 23).

Agrippa mußte sagen: In kurzem überredest du mich, ein Christ zu werden. Das Wort Gottes gibt uns keinen Anlaß anzunehmen, daß Agrippa wirklich Christ wurde. Wie viele Menschen mögen soweit kommen, unter dem Einfluß der Verkündigung zu sagen: "In kurzem ...", und doch die Gelgenheit für immer verpassen! Wie ernst!

Die letzte Stelle, wo wir den Ausdruck finden, ist 1. Petrus 4,15.16: "Daß doch niemand von euch leide als Mörder oder Dieb oder Übeltäter, oder als einer, der sich in fremde Sachen mischt; wenn aber als Christ, so schäme er sich nicht, sondern verherrliche Gott in diesem Namen." Hier haben wir die einzige Stelle, wo der Schreiber, geleitet durch den Geist, diesen Ausdruck übernimmt, ihn gewissermaßen "anerkennt". Petrus hatte den Empfängern geschrieben: "Geliebte, laßt euch das Feuer der Verfolgung unter euch, das euch zur Versuchung geschieht, nicht befremden, als begegne euch etwas Fremdes" (V. 12) und sie glückselig genannt, wenn sie im Namen Christi geschmäht werden (V. 14). Selbstverständlich sollte ein Gläubiger nicht leiden als Mörder, Dieb oder Übeltäter (V. 15), wenn aber als Christ, so wäre das ein Grund, Gott zu verherrlichen. Der Ausdruck bezeichnet also auch in dieser Stelle unsere Beziehung zu den Ungläubigen. Sie hassen uns, weil wir Christen sind, weil sie Christus in uns sehen. Der Herr spricht in ähnlicher Weise von diesem Haß in Johannes 15, 18-21: "Wenn die Welt euch haßt, so wisset, daß sie mich vor euch gehaßt hat. Wenn ihr von der Welt wäret, würde die Welt das Ihrige lieben; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, darum haßt euch die Welt. Gedenket des Wortes, das ich euch gesagt habe: Ein Knecht ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten. Aber dies alles werden sie euch tun um meines Namens willen, weil sie den nicht kennen, der mich gesandt hat."

Die Welt haßt uns, weil wir nicht von der Welt sind, weil Er uns aus der Welt auserwählt hat. Und dieses "Anders-Sein" hatte die Welt schon in den ersten Christen in Apostelgeschichte 11 wahrgenommen. Merkt die Welt dies auch noch bei den christen heutiger Tage, merkt sie es dir und mir?

M.V.

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