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E+E 1959
Es ist keine Unterschied, denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes.
Römer 3,22.23
Das menschliche Tun und Lassen wird heute nach verschiedenen Gesichtspunkten beurteilt. Es gibt z.B. die Meinung: "Was die Mehrheit macht, ist richtig". So wird die Beurteilung von Gut und Böse durch das Verhalten einer undefinierten Allgemeinheit bestimmt. Andere sind der Ansicht: "Der Zweck heiligt die Mittel". Für sie ist nicht der Weg, sondern das Ziel entscheidend. Das klingt vielleicht beeindruckend, lässt aber Raum für krumme Wege aller Art. Schliesslich hört man manchmal auch die Aussage: "Nur das ist schlecht, was dem anderen schadet". Dabei definiert jeder selbst, was wirklich ein Nachteil für den Mitmenschen ist.
Wir merken, dass wir uns hier auf dem unsicheren Boden menschlicher Massstäbe und Ansichten befinden. Darum wollen wir uns fragen, was Gott, unser Schöpfer, zu unserem Leben sagt.
Leider kann Er uns kein gutes Zeugnis ausstellen. "Da ist kein Gerechter, auch nicht einer; da ist keiner, der Gott sucht. Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer" (Römer 3.10-12).
Unmissverständlich muss Er uns sagen, dass wir seine Anweisungen nicht befolgt und seine Verbote übertreten haben. Er nennt das Sünde. Und Sünde macht schuldig vor Gott. Da kann sich keiner herausnehmen. Gottes Urteil ist immer gleich und gilt für alle Menschen.
Quelle: Der Kalender "Näher zu Dir"
Beröa-Verlag, CH-8038 Zürich
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