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E+E 1959
Ehe wir uns diesem Unterschied der Wege Gottes im alten und im Neuen Testament zuwenden, sei darauf hingewiesen, dass es schon immer Dinge gab, die allgemein wahr und immer gültig sind. So war Gott immer und ist immer ein einiger Gott, der einzige, der wahre Gott. Auch gab es schon immer Menschen, die durch Seine Gnade an Ihn glaubten, Seinem Wort vertrauten, und die Er liebte. Was Gott auch im alten Testament schon wirkte, Er bewirkte es stets druch den Heiligen Geist. Das ist auch heute nicht anders. Und dann noch die sittlichen Grundsätze der Regierung Gottes, das heißt Seines Handelns mit den Menschen - sie machen einen wichtigen Teil des Alten Testaments aus: Sie waren und sind immer dieselben. Das macht uns zum Beispiel das Leben der Patriarchen und der alttestamentlichen Gläubigen, das sie unter dem Auge Gottes führten, zu einem so wichtigen Gegenstand der Belehrung für unser praktisches Verhalten.
Im wohl ältesten Buch der Bibel, dem Buch Hiob, lesen wir den trostreichen, heute noch immer gültigen Ausspruch über das Tun Gottes mit dem Gläubigen: "Er zieht seine Augen nicht ab von dem Gerechten" (Hiob 36,7). Schon im alten Testament gab Gott kostbare Verheißungen, auf die sich stets der Glaube stützte, und auch das Neue Testament enthält kostbarste Verheißungen, wenn auch deren Charakter ein anderer sein mag.
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