Was glauben Sie?
Viele Menschen haben einen billigen Allerweltsglauben. Er kostet sie gar nichts; denn für sie ist der Glaube nur die eigene Meinung, das natürliche Sehnen und Hoffen. Sie meinen, der Glaube sei eine Art Lebenstraum zur Lebensbeseligung. Da kommt es nicht auf dessen Inhalt an, sondern nur darauf, daß man sich dabei wohlfühle.
Viele sagen, es komme überhaupt nicht auf den Glauben, sondern nur auf das Tun an; Gott werde uns nicht nach unserem Glauben fragen, sondern nur nach unseren Taten richten und belohnen. Das klingt schön, aber ist doch ein Irrtum. Denn "glauben" und "tun" lassen sich nicht voneinander trennen. Wer das glaubt, Gott sei bloß der "liebe Gott", der immer zu nicken, die Augen zuzudrücken und gnädig zu verzeihnen hat und der es mit der Sünde gar nicht so genau nimmt, dem muß ich sagen: Das glauben Sie, weil Sie es selbst mit der Sünde nicht so genau nehmen.
Aber was ist denn eigentlich wahrer, erlösender und lebendigmachender Glaube?
Es ist der Glaube, der in der Bibel beschrieben wird. Die von Gott gegebene Fähigkeit, Ihn so im Herzen aufzunehmen, wie Er sich in Jesus Christus, dem menschgewordenen Sohn Gottes kundgemacht hat. Ein solcher Glaube nimmt Gott bei Seinem eigenen Wort und stützt sich darauf.
"Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, durch welchen wir mittelst des Glaubens auch Zugang haben zu dieser Gnade, in welcher wir stehen, und rühmen uns in der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes" (Römer 5,1-2).
"Diesem geben alle Propheten Zeugnis, daß jeder, der an ihn glaubt, Vergebung der Sünden empfängt durch seinen Namen" (Apostelgeschichte 10,43).
Quelle:Die Verteilschrift "Was glauben Sie?"
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