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E+E 1959
Viele Menschen haben einen billigen Allerweltsglauben. Er kostet sie gar nichts; denn für sie ist der Glaube nur die eigene Meinung, das natürliche Sehnen und Hoffen. Sie meinen, der Glaube sei eine Art Lebenstraum zur Lebensbeseligung. Da komme es nicht auf dessen Inhalt an, sondern nur darauf, dass man sich dabei wohlfühle.
Viele sagen, es komme überhaupt nicht auf den Glauben, sondern nur auf das Tun an; Gott werde uns nicht nach unserem Glauben fragen, sondern nur nach unseren Taten richten und belohnen. Das klingt schön, aber ist doch ein Irrtum. Denn "glauben" und "tun" lassen sich nicht voneinander trennen. Wer da glaubt, Gott sei bloß der "liebe Gott", der immer zu nicken, die Augen zuzudrücken und gnädig zu verzeihen hat und der es mit der Sünde gar nicht so genau nimmt, dem muss ich sagen: Das glauben Sie, weil Sie es selbst mit der Sünde nicht so genau nehmen.
Aber was ist denn eigentlich wahrer, erlösender und lebendigmachender Glaube?
Es ist der Glaube, der in der Bibel beschrieben wird. Die von Gott gegebene Fähigkeit, Ihn so im Herzen aufzunehmen, wie Er sich in Jesus Christus, dem menschgewordenen Sohn Gottes kundgemacht hat. Ein solcher Glaube nimmt Gott bei Seinem eigenen Wort und stützt sich darauf.
"Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir mittelst des Glaubens auch den Zugang haben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns in der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes" (Römer 5,1.2).
"Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden, du und dein Haus" (Apostelgeschichte 16,31).
"Diesem geben alle Propheten Zeugnis, dass jeder, der an ihn glaubt, Vergebung der Sünden empfängt durch seinen Namen" (Apostelgeschichte 10,43).
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