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Was irgend ihr tut, ...
« Was irgend ihr tut, arbeitet von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen.»
«... im Fleiß nicht säumig, inbrünstig im Geist; dem Herrn dienend.»
Ein junger Mann, der über wenig Ausbildung verfügte, kam mit einigen Missionaren als Schuhmacher nach Afrika. In aller Bescheidenheit arbeitete der Jüngling an den Schuhen und suchte den Schwarzen, die zu ihm kamen, sein Handwerk beizubringen. Er achtete fleißig auf die Reden der jungen Einheimischen und erlernte so ihre Sprache.
Nach längerer Zeit waren die Missionare nach und nach gestorben, und es war keiner mehr da, der den Farbigen dort das Evangelium von Jesus verkündigen konnte. Jetzt erkannte unser Schuhmacher seine Aufgabe. Er legte sein Werkzeug beiseite und begann das Wort vom Kreuz zu verkündigen. Mit Staunen hörten die Menschen dem einfachen Mann zu, der gerade in seiner Einfachheit klar und allen verständlich die große Errettung verkündigte.
Der Herr bekannte sich zu seinem Dienst, und der einfache Schuhmacher hat zum Segen vieler mehr geleistet und gewirkt als manche, die lange studiert haben. Wie war das möglich? Er hat zunächst demütig und treu sein Handwerk für den Herrn ausgeübt. Unter der Wirksamkeit und Leitung des Geistes Gottes wurde er in der Stille innerlich gebildet. Zur rechten Zeit konnte der Herr ihn dann auch für seinen besonderen Dienst gebrauchen.
Der Herr wirke doch bei uns allen, die wir Ihm angehören, daß wir da, wohin Er uns gestellt hat, treu sind, um Ihn zu dienen. Sind wir das, dann kann Er uns auch mehr anvertrauen und uns für andere zum Segen setzen.
Quelle: Der Kalender: "Der Herr ist nahe"
Vielleicht denken wir einmal, jeder für sich, ernstlich darüber nach. - Ich möchte dem nichts hinzufügen.

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