Welch ein Tag in der Geschichte der Menschheit.Die Vorderseite des Traktats

Der Retter ist da!
Der Herr der Herrlichkeit, als ein neugeborenes Kind in einer Krippe liegend!
Ohne das Kreuz gäbe es keine Erlösung von der Sünde.
Weihnachtsgeschenke müssen angenommen werden, erst dann sind sie unser Eigentum.

Jesus Christus:
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
(Johannes 14,6)

Diesen Buchzeichenkalender können Sie bei Verbreitung der Heiligen Schrift bestellen. Er wird Ihnen kostenlos und unverbindlich zugesandt.

Die gute Saat" ist ein evangelistischer
Kalender,in dem die Einladung "Lasst euch versöhnen mit Gott!" im Vordergrund steht. Das ist das Dringenste für jeden, der noch nicht seine Sünden vor Gott bekannt und durch den Glauben an Jesus Christus Frieden mit Gott hat.

Zum Nachdenken!

"Jede Verbindung mit der Welt hindert uns daran, die Welt zu überwinden".

J. N. D.
E+E 1959

Wer ist Gott?

In 2. Mose 3, Vers 14 sagt Gott von sich: "Ich bin, der ich bin."

Wahrscheinlich hat sich jeder Mensch auf dieser Erde mit der Frage beschäftigt: "Gibt es einen Gott?" Und irgenwie glaubt auch jeder Mensch an einen Gott - häufig aber mit eigenen Vorstellungen über die Person und das Wesen Gottes. Und so gibt er Gott, je nach seiner inneren Einstellung, eigene Namen und Bezeichnungen.

Keiner kann bezweifeln oder bestreiten, dass der Mensch einer Macht gegenübersteht und unterworfen ist, die mit dem menschlichen Verstand nicht ergründet werden kann; denn jeder weiß, wo Wirkung ist, ist auch Ursache, und wo Ursache ist, ist auch ein Urheber.

Einige setzen anstelle der Person Gottes "Schicksal". Der Mensch ist dann mehr oder weniger seinem Schicksal, einem blinden Zufall ausgeliefert. Dass man z. B. in einen Autounfall verwickelt war, oder in einem Hochwasser- oder Erdbebengebiet wohnt, sind unglückliche Umstände - einfach Pech. Diese so genannte "Schicksal" könne man sich mit mehr oder weniger Glück gefügig machen, oder es ließe sich durch entsprechendes Verhalten nach eigenen Wünschen dirigieren.

Andere dagegen setzen anstelle der Person Gottes "Vorsehung". Sie sagen, es sei alles vorherbestimmt und vorhergesehen. Es sei vergeblich, sich gegen Not und Leid aufzulehnen, es komme doch alles, wie es kommen müsse. Es sei besser, alles vorübergehen zu lassen, als sich gegen die "Vorhersehung" aufzulehnen. In Indien und anderen Ländern ist diese Ergebenheit in das "unabänderliche und vorausbestimmte Schicksal" unter dem Namen "Kismet" zu einer Religion geworden.

Wieder andere sprechen anstelle der Person Gottes lediglich von einem "höherem Wesen". Sie ahnen, dass aus dem Nichts nichts kommen kann und dass jemand da ist, der nicht willkürlich und ziellos, sinnlos und verständnislos die Welt und die Menschheit dahingehen lässt. Sie spüren und erkennen, dass da einer ist, der über allem steht und thront, und dass alles seinem Willen unterworfen ist.

Wer ist nun der Gott der Bibel?

Ich bin der sich nie Verändernde, derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit.

"Ich bin, der ich bin", sagt Er von sich selbst. "Ich bin der, der von Anfang an da war und der ewig wein wird, der Anfanglose und der Endlose. Ich bin der, der einmal bei der Schöpfung sprach, und es wurde; der gebot, und es stand da (nach Psalm 33,9). Ich bin der, der noch heute spricht, und ich bin der, der einmal das letzte Wort sprechen wird."

Gott ist eine Person, die hört, sieht, spricht und handelt. Er ist ein dreieiniger Gott,

  • Gott der Vater,
  • Gott der Sohn,
  • Gott der Heilige Geist.

Drei Personen und doch ein Gott. Der Vater ist nicht der Sohn, und der Sohn ist nicht der Heilige Geist, und doch besteht, trotz völliger Wesensgleichheit, freiwillige Unterordnung des (Mensch gewordenen) Sohnes unter den Vater. Ein Geheimnis, das mit dem natürlichen Verstand nicht zu ergründen ist, denn Göttliches kann nur durch den Geist Gottes erkannt werden. Wenn Gott dem Menschen dieses Geheimnis etwas lüftet, dann nur dem, der in Ehrfurcht vor Gott steht, denn "die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang".

Anhand eines gleichseitigen Dreiecks kann dieses Geheimnis dem menschlichen Verstehen etwas näher gebracht werden. An der einen Ecke dieses Dreiecks ist "Vater"zu lesen, an der anderen "Sohn" und an der dritten "Heiliger Geist". In den Mittelpunkt des Dreiecks schreiben wir "Gott".

Wenn der Mittelpunkt mit den Ecken verbunden wird, ahnen wir etwas von der Dreieinheit Gottes. So kennen wir gleichzeitig Gott den Vater, Gott den Sohn und Gott den Heiligen Geist, eine göttliche Dreineinheit in völliger Harmonie.

Die Ausdrücke "Dreieinheit Gottes" oder "dreieine Gott" findet man in der Bibel nicht, wohl aber die Tatsache des dreieinen Gottes. Die drei Personen der Gottheit erkennt man z.B., als Jesus sich von Johannes dem Täufer im Jordan taufen ließ. Da sehen wir  den Sohn Gottes als Mensch aus dem Wasser heraufsteigen und den Geist Gottes wie eine Taube auf Ihn herniederkommen. Gleichzeitig ertönt aus dem Himmel die Stimme Gottes, des Vaters: "Dieser ist mein geliebter Sohn, an welchem ich Wohlgefallen gefunden habe." Auch aus Johannes 14,16 (u.a.) erkennt man die "Dreieinheit Gottes".

 »» Gott will nicht verstanden, sondern geglaubt werden. Um Ihm glauben zu können, hat Gott sich dem Menschen offenbart.

Gott hat sich auf verschiedene Weise offenbart.

1. Gott zeigt sich in seiner Schöpfung, die Er durch sein Wort ins Dasein gerufen hat und die Er erhält und regiert. "Er sprach, und es war; er gebot, und es stand da." In der Natur mit all ihren Schönheiten und allem, was sich darin regt und bewegt, kann der Mensch immer wieder die Größe Gottes betrachten, bewundern und bestaunen. All diese Dinge reden zu dem Menschen stets aufs Neue davon, dass Gott der Schöpfer und Erhalter alles Daseins ist. Gott ist nicht die Natur, sondern die Natur ist seiner Hände Werk.

Er bestimmt den Lauf don Sonne, Mond und Sterne. "Er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte" (Matthäus 5,45). Er lässt wachsen, blühen und gedeihen und schenkt damit den Menschen alles, was er für sein tägliches Wohl braucht. In seiner Weisheit trägt. regiert und dirigiert Er alles - nichts ist dem Zufall überlassen. Alle Dinge werden durch das Wort seiner Macht getragen (siehe Hebräer 1,3).

2. Gott lässt sich erkennen in der Geschichte!

Nachdem die Menschen sich nach der Sintflut in ihrem Hochmut und Größenwahn einen Turm bis an den Himmel bauen und in ihrer Gottlosigkeit von Gott nichts wissen wollten, erwählte sich Gott unter allen Völkern ein Volk, dem Er in besonderer Weise seine Liebe und Segnungen erwies. Das Alte Testament ist voll dem, wie Gott sich Israel gegenüber immer wieder in Güte erwiesen hat, trotz der Untreue dieses Volkes. Viele Irrwege ist dieses Volk bis zum heutigen Tag gegangen. Aber die Verheißungen, die Gott den Erzvätern Abraham, Isaak und Jakob gegeben hat, stehen fest bis in alle Ewigkeit.

Gott ist treu und nimmt ein einmal gegebenes Wort nicht wieder zurück. Wie viele Völker, große und kleine, sie sind nicht mehr, ihre Namen sind kaum noch bekannt. Aber sein Volk ist erhalten geblieben in all den Jahrhunderten, trotz Verfolgung, Vertreibung und aller Anstrengung, es auszurotten. Israel, das irdische Volk Gottes, bleibt bestehen.

Als Gott 1948 seinem Volk,trotz Abwehr und Widerstand, sein Land wiedergab, begann die Erfüllung seiner hierfür gegebene Verheißung.

3. Gott hat sich in seinem Sohn Jesus Christus deutlich kundgetan.

Die größte Offenbarung Gottes aller Zeiten bestand daring, dass der Sohn Gottes hier auf diese Erde kam. Gott wurde Mensch, um den verlorenen Menschen, der fern von Gott war in seine Gemeinschaft zurückzuführen.

Es gehört schon böser Wille dazu, all die Zeichen und Wunder, die der Herr Jesus während seiner Erdenzeit tat, und das Geschehen am Kreuz von Golgatha in den Bereich von Fabeln und menschlicher Dichtkunst zu verweisen. Gott selbst offenbart sich den Menschen auf dem Hügel von Golgatha. Als sich am helllichten Tag die Sonne für 3 Stunden verfinsterte und danach die Erde bebte, war das nicht ein zufälliges Naturereignis, sondern die Menschen konnten etwas von der Allmacht Gottes spüren.

4. Gott hat sich in und an den Herzen der Gläubigen offenbart.

Seit Golgatha und insbesondere seit Pfingsten offenbart sich Gott an Millionen und Abermillionen Herzen der Menschen. Aus Menschen. die Ihn verachtet und verspotteten, hat Er solche gemacht, die Ihn lieben und anbeten. Mörder und Verbrecher hat Gott verwandelt in Menschen der Liebe und des Frieden. Aus Süchtigen und Lebensmüden hat Er vernünftige Menschen werden lassen, die Ihm Dank und Verehrung darbringen. Aus Menschen in Verzweiflung und Aussichtslosigkeit hat Er Menschen der Hoffnung und der Zuversicht gemacht. So baut Er bis heute noch seine lebendige Kirche (Versammlung, Gemeinde) in dieser Welt, indem Er Menschen aus allen Konfessionen, Sprachen und Rassen herausnimmt und sie zum lebendigen Glauben führt.

Das sind Erlöste aufgrund ihres Glaubens an das Werk von Golgatha, durch die Er sichtbar den übrigen Menschen kundtut, zum Zeichen, dass Er der "ich bin, der ich bin" ist.

5. Gott offenbart sich der gesamten Menschheit durch die Heilige Schrift, seinem Wort.

Jeder, der unvoreingenommen die Bibel liest, kann nicht anders als bekennen, dass hier mehr ist als Menschenwort. Es kann nur Gott selbst sein, der sich hier offenbart und zu den Herzen der Menschen spricht.

Sein Wort ist millionenfach in vielen Sprachen verbreitet.

Noch einmal: Wer ist Gott?

» Heute ist Er noch für alle Menschen auf dieser Erde der Gott der Liebe und Gnade, der Gott des Erbarmens und der Langmut. Aber Er wird es nicht immer für diese sündige und schon so lange gerichtsreife Welt bleiben können. Gottfeindlichkeit, Sünde und Schuld in noch nie gekannter Form, müssen von Ihm, dem Weltenrichter, zu seiner Zeit göttlich gerichtet werden.

Gott hat eine bestimmte Zeit der Gnade gesetzt, die sehr schnell zu Ende gehen kann. Nichts, was an Sünde, Übertretungen und Vergehungen verübt wurde, ist verloren und vergessen. Gott wird in aller Gründlichkeit Gericht halten. Doch vorher hat Er seine Kinder zu sich in die Herröichkeit geführt.

Für jeden Menschen, der in dieses Gericht kommt, wird es furchtbar sein, "in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen" (Hebräer 10,31).

Wenn dann die Menschheit gerichtet worden ist, wird diese Erde mit Feuer vernichtet, wie Gott es in seinem Wort verankert hat (siehe 2. Petrus 3,7). So etwas sich vorzustellen, dürfte den Menschen im Atomzeitalter nicht schwer fallen.

Danach wird Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, wo Sünde und Tod nicht mehr sein werden, wo Gerechtigkeit wohnt. Ungetrübte Freude und Glückselikeit werden dann herrschen. Gott führt seinen Plan mit dieser in Sünde gefallenen Schöpfung durch, und niemand wird Ihn daran hindern oder dabei aufhalten können. Er ist der, der von Ewigkeit her ist und in Ewigkeit sein wird.

So offenbart sich Gott allen Menschen heute noch durch seine Werke und durch die Heilige Schrift, seinem Wort.

 

Die Frage lautet heute für jeden: Was ist Gott für mich?

Etwas unbegreifliches, Unfassbares, etwas Ungewisses oder Beängstigendes?

Ist Er heute Ihr Vater im Himmel oder morgen Ihr Ankläger und Richter?

 

 Er hört das Rufen und sieht die Leiden seiner Kinder und schweigt noch zu der Ungerechtigkeit, dem Frevel, dem Spott und der Ablehnung seitens der Menschen. Doch bald wird Er seine Kinder vom Glauben zum Schauen führen und dann die ungläubige Menschheit richten nach ihren Werken.

Glückselig der Mensch, der von dem großen, heiligen und gerechten Gottsagen kann:

"Nur auf Gott vertraut still meine Seele, von ihm kommt meine Rettung.

Nur er ist mein Fels und meine Rettung, meine hohe Feste; ich werde nicht viel wanken.

Auf Gott ruht mein Heil und meine Herrlichkeit; der Fels meiner Stärke, ,eine Zuflucht, ist mein Gott.

Psalm 62,1.2.7

Quelle: "Antwort auf 2x7 Fragen"

Valid XHTML 1.0 Strict

Theme by Danetsoft and Danang Probo Sayekti inspired by Maksimer